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Wissenschaft - Eine Höhle in Spanien war 16.800 Jahre lang verschüttet: Im Inneren liegt eine Behausung aus der Steinzeit mit über 4.600 Artefakten
Ein eindrucksvoller Fund, der Einblicke in die Lebensweise von Menschen ermöglicht, die vor langer, langer Zeit gelebt haben. (Bild: 3djuegos, Wikimedia)
Wenn ihr an archäologische Schätze denkt, kommen euch vielleicht sofort der Heilige Gral oder Relikte aus Indiana-Jones-Filmen in den Sinn.
In der Höhle La Garma in Kantabrien im Norden von Spanien zeigt sich jedoch die Realität eines echten Jahrhundertfundes:
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite 3Djuegos und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Im Dienste der Wissenschaft: Massenhaft schwarze Bälle werden in ein Wasserreservoir geschüttet
Der Ort diente im Paläolithikum als Zufluchtsort. Ein Felssturz gegen Ende der letzten Eiszeit blockierte den Eingang vollständig, bis die Höhle Mitte der 1990er-Jahre entdeckt und ihr Inneres Schicht für Schicht erforscht wurde.
Die freigelegte Hütte stammt von einer Gruppe damaliger Jäger und Sammler. Sie nutzten die umliegenden Felswände und Stalagmiten, um eine Konstruktion aus Stangen und Fellen abzustützen. Im Zentrum sorgte eine kleine Feuerstelle für Wärme und Schutz.
Rund um diese Feuerstelle fanden sich Belege für die Werkzeugherstellung und bearbeitete Tierhäute sowie in der Höhle insgesamt 4.614 Artefakte. Dieser Fundus macht La Garma zu einer der weltweit am besten erhaltenen Wohnstätten der Altsteinzeit – und erklärt eindrucksvoll, warum Fachleute von einem archäologischen Juwel sprechen.
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