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PHP-Sicherheitslücke: Digitalminister sieht keine Hinweise auf Cyberangriffe
Millionen Cyberattacken binnen weniger Stunden: Die PHP-Sicherheitslücke hat weltweit Besorgnis ausgelöst. Viele Internetseiten sind noch immer nicht erreichbar - und Kriminelle versuchen weiter, die Lücke auszunutzen.
Die weltweite Sicherheitslücke in der Programmiersprache PHP versetzt die IT-Welt und Betreiber von Webseiten weiter in Aufruhr. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und internationale Experten warnen vor akuter Gefahr.
Die Schwachstellen lösten einen Wettlauf zwischen Webseitenbetreibern und Cyberkriminellen aus. Während die einen mit Hochdruck daran arbeiten, eine aktualisierte Version der Software zu installieren, suchen Angreifer weiter nach ungeschützten Servern.
Die PHP Foundation, welche die Programmiersprache weiterentwickelt, forderte am Mittwoch alle Nutzer auf, umgehend ein Sicherheits-Update zu installieren. Websites und -anwendungen, die angreifbar bleiben, könnten gehackt und dazu benutzt werden, um Viren, Spam und Falschinformationen zu verbreiten.
FAQ
22.10.2026
Antworten auf die wichtigsten Fragen zu der neuen Sicherheitslücke.
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Die schwerwiegende Sicherheitslücke in der weitverbreiteten Programmiersprache PHP hat weltweit Besorgnis ausgelöst, viele Webseiten wurden sicherheitshalber runtergefahren.
Am Mittwoch waren auch mehrere Seiten von Bundesministerien vorsorglich vom Netz genommen worden. Beim Bund hat es nach den Worten von Digitalminister Karsten Wildberger bisher offenbar aber keine Schäden an IT-Systemen gegeben. Demnach gebe es "keine Hinweise", dass Webseiten und IT-Infrastruktur des Bundes von der PHP-Sicherheitslücke betroffen sind.
Das BSI und das zentrale IT-Dienstleistungsunternehmen des Bundes (ITZ-Bund) hätten "sehr schnell und klar reagiert", sagte Wildberger der Bild-Zeitung.
Der Digitalminister sagte weiter: "Der Fall zeigt auch: Wir stehen am Beginn eines neuen Zeitalters der Cybersicherheit. KI-basierte Tools können uns helfen, Schwachstellen schneller und präziser aufzuspüren als je zuvor."