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Star Wars - Yodas »Tu es oder tu es nicht« zählt zu den berühmtesten Zitaten - der neue Lucasfilm-Chef verrät, was genau es eigentlich zu bedeuten hat
Wer im Rat der Jedi sitzt und sich sogar Großmeister nennen darf, muss natürlich auch ziemlich weise sein, nicht wahr, Anakin?(Bildquelle: Lucasfilm)
Als Luke Skywalker (Mark Hamill) in Das Imperium schlägt zurück zum ersten Mal Yoda traf, war der Jedimeister im Exil schon fast 900 Jahre alt. Yoda hatte schon die Ära der Hohen Republik erlebt und in all dieser Zeit natürlich unheimlich viel gesehen und gelernt. Kein Wunder also, dass der Großmeister der Jedi also nicht nur für seine Stärke in der Macht, sondern auch für seine Weisheit bekannt war.
Wofür Yoda allerdings nicht bekannt war, ist seine klare Ausdrucksweise. Der Yedi folgte nicht nur seinen eigenen Regeln für die Satzstellung, seine Weisheiten sind auch nicht immer glasklar ausformuliert. Wie Lucasfilm-Präsident Dave Filoni (Star Wars: The Clone Wars, The Mandalorian) eine seiner berühmtesten Aussagen versteht, erklärt er jetzt beim Fan-Event D23.
Als Luke das erste Mal Yoda auf Dagobah besucht, versinkt sein X-Wing im Sumpf. Yoda nutzt das für eine Lektion: sein Schüler soll das Raumschiff aus dem Schlamm holen. Luke glaubt nicht an seine Fähigkeiten, will es aber versuchen. Doch darauf erwidert Yoda: Nein, nicht versuchen. Tu es, oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.
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Aber was soll das überhaupt bedeuten? Dave Filoni, der seit 2008 an zahlreichen Star-Wars-Serien und -Filmen als Regisseur, Drehbuchautor und Producer beteiligt war, versucht sich an seiner Erklärung:
Gib dein Bestes und leg einfach los und versuch es nicht nur halbherzig. Mach keinen Rückzieher. Wisst ihr, Luke gibt sich seinem Weg, seiner Reise und dem, was er tut, nicht voll und ganz hin. Yoda versucht zu sagen: Nein, tu es einfach, Luke. Es spielt keine Rolle, ob du der Beste darin bist, aber tu es einfach, dann wirst du lernen und Fortschritte machen.
Das war für George [Lucas] immer einer der grundlegendsten Aspekte der Macht: Sie ist Teil von etwas, das jeder in sich trägt, aber man muss trainieren, man muss arbeiten, man muss lernen. [...] Wenn ihr jung seid, wird jemand den Baseball besser treffen als ihr, schneller als ihr. Warum? Weil die Person begabt ist. Aber wenn ihr hart trainiert und daran arbeitt, können ihr diese Fähigkeit auch lernen. Ihr werdet vielleicht nie so gut sein wie Anakin, aber ihr werdet lernen - und das ist der Unterschied zwischen tun und versuchen.
Für Filoni ist Yodas Aussage also ein Aufruf zum Selbstvertrauen. So haben die meisten von uns es wohl auch verstanden. Der Lucasfilm-Präsident geht aber noch ein Stück weiter und sagt: Nur wer an sich glaubt, kann wirklich lernen und besser werden. Deshalb verbindet er seine These auch noch mit einem Aufruf:
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