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Call of Duty: Modern Warfare 4 bringt Kult-Map Shipment so früh wie nie
Gerade einmal vier Tage nach Release landet der kompakte Klassiker heute im Mehrspieler: Ideal zum schnellen Hochstufen von Waffen vor dem Start von Season 1.
Call of Duty: Modern Warfare 4 erhält heute ein kleines Update, das die neueste Version von Infinity Wards Kult-Map Shipment im Gepäck hat. Die Karte erscheint damit gerade einmal vier Tage nach dem Launch des Shooters am vergangenen Freitag (23. Oktober) – ein bemerkenswert frühes Timing.
Shipment gilt als das absolute Urgestein unter den kompakten Mini-Maps der Reihe. Erstmals 2007 in Call of Duty 4: Modern Warfare eingeführt, liefert das Schlachtfeld ein halsbrecherisches Tempo, an das kaum eine andere Multiplayer-Karte heranreicht. Im Laufe der Jahre gab es zwar immer wieder ähnliche Entwürfe – allen voran Treyarchs berühmt-berüchtigtes Nuketown aus der Black-Ops-Reihe –, doch nichts konnte das schwindelerregende Chaos von Shipment jemals wirklich kopieren.
Ursprünglich 2007 in Call of Duty 4 eingeführt, war Shipment eigentlich nur als internes Testgelände für Entwickler gedacht. Durch einen Zufall im Spiel gelandet, entwickelte sich das Frachtcontainer-Areal zum beliebtesten Grind-Schlachtfeld der gesamten Franchise-Geschichte.
Dass Shipment auch in Modern Warfare 4 zurückkehrt, kommt natürlich wenig überraschend. Die Entwickler kündigten das Release-Datum für den 27. Oktober sogar schon vorab in einem Blogbeitrag an. Dass die Karte allerdings so kurz nach dem Verkaufsstart im Roster landet, lässt dennoch aufhorchen.
Normalerweise schlägt Shipment erst rund zwei Wochen nach Launch auf – meist pünktlich zum Start der ersten Live-Service-Season. Die Map feierte bereits in Modern Warfare (2019), Modern Warfare 2 (2022) und Modern Warfare 3 (2023) ein Comeback. Einige andere CoD-Ableger brachten zudem eigene, davon inspirierte Fassungen heraus, wie etwa Shipment 1944 in CoD: WWII.
In der Community hält sich schon lange die – zugegeben zynische – Vermutung, dass Shipment immer genau dann nachgereicht wird, wenn die ersten Spielerzahlen zu bröckeln beginnen. Da es sich um eine der beliebtesten Maps überhaupt handelt, lockt der Re-Release gezielt jene Spieler an, die fast ausschließlich auf diesem engen Raum zocken wollen. Viele nutzen die Karte vor allem, um im Rekordtempo Waffen zu leveln und Ränge aufzusteigen, da der Kill-Count hier naturgemäß deutlich höher ausfällt als auf weitläufigeren Schlachtfeldern.
Passend dazu spendieren die Entwickler Shipment meist eine eigene 24/7-Playlist. Ihr müsst also nicht darauf hoffen, dass die Karte zufällig in der normalen Rotation auftaucht. Ob Infinity Ward auch diesmal eine solche Dauerschleife schaltet, verriet das Studio zwar noch nicht, es gilt jedoch als äußerst wahrscheinlich.
Wie bei jeder Neuauflage behält Shipment auch in Modern Warfare 4 das klassische Layout bei, verpackt es aber in ein frisches Szenario, das auf den Schauplätzen des Spiels basiert. Das Design wirkt diesmal deutlich urbaner und fängt mit gedeckten Farben sowie sowjetischen Betonbauten im Hintergrund den Look des 2007er-Originals ein. Die Gefechte toben direkt auf einem Hafengelände zwischen zahllosen Frachtcontainern – der Name ist schließlich Programm.
Modern Warfare 4 startet seine erste Season ohnehin ungewöhnlich früh: Bereits am 6. November – nur zwei Wochen nach Release – fällt der Startschuss für Season 1. Umso spannender bleibt die Frage, warum Infinity Ward mit dem Map-Drop nicht einfach bis zu diesem Termin gewartet hat.