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PlayStation-Handheld: Mit Zen 6, RDNA 5 und 24 GB RAM zum PS6-Start
Sony entwickelt laut bislang unbestätigten Berichten unter dem Codenamen Project Canis einen neuen PlayStation-Handheld, der parallel zur PlayStation 6 im Jahr 2028 erscheinen soll. Er soll auf einen speziell angepassten AMD-Chip mit exklusiver RDNA-5-Grafik und Zen-6-CPU setzen.
Sony soll dabei mit RDNA 5 für Handhelds eine Art Exklusivität von AMD zugesichert worden sein. Richard Leadbetter von Digital Foundry berichtete in einem Podcast von entsprechenden Gesprächen. Ein formeller Exklusivvertrag sei dabei allerdings nicht entstanden, sondern AMD habe für die Entwicklung des maßgeschneiderten Prozessors vielmehr Abnahmegarantien in Millionenhöhe verlangt. Sony könnte sich im Gegenzug für diese Garantien einen GPU-Vorsprung vor der Konkurrenz sichern.
Denn andere Hersteller müssten möglicherweise auf ältere Architekturen zurückgreifen, was sowohl den erwarteten Xbox-Handheld Ende 2027 als auch ein mögliches Steam Deck 2 beeinflussen könnte. Bestätigt ist die RDNA-5-Exklusivität für Sony bislang jedoch nicht.
Frühere Leaks skizzieren bereits mögliche technische Daten des Sony-Handhelds. Demnach soll der Prozessor sechs Kerne besitzen, die sich auf vier Zen-6c-Kerne und zwei stromsparende Zen-6-Kerne verteilen. Für die Grafik seien 16 RDNA-5-Kerne vorgesehen. Hinzu kämen 24 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher. Die Leistungsaufnahme soll bei 15 bis 25 Watt liegen. Die Spekulationen gehen so weit, dass diese Hardware auch das native Abspielen von PS5-Spielen sowie eine Abwärtskompatibilität zu PS4-Spielen auf dem Handheld erlauben würde.
Auch für das Steam Deck 2 wird eine AMD-CPU mit sechs CPU-Kernen mit zwölf Threads unter dem Codenamen Gainsborough vermutet, wobei noch keine Details zur Architektur bekannt sind. Angeblich setzt auch Valves bevorstehender Handheld auf 24 GB LPDDR5-9600.
Gerüchte zu einem richtigen Handheld von Sony, mit dem nicht nur wie bei der PlayStation Portal Inhalte aus der Cloud oder von einer PlayStation gestreamt werden können, halten sich seit Jahren. Mit Project Canis würde Sony erneut in den Markt für mobile Spielkonsolen einsteigen, nachdem das Unternehmen diesen komplett aufgegeben hatte. Die PlayStation Portable (PSP) kam 2005 in Europa auf den Markt und war mit rund 82 Millionen verkauften Einheiten bis Ende 2014 durchaus erfolgreich. Die PlayStation Vita von 2012 blieb mit 16 Millionen verkauften Einheiten deutlich dahinter zurück.