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Half-Life: Alyx: Neues PC-Update bringt Support für Foveated Rendering
In Kombination mit Eye-Tracking sinkt die Hardware-Last: Randbereiche werden unschärfer berechnet, wovon Brillen wie Quest Pro oder PS VR2 profitieren.
Valve hat seinen 2020 erschienenen VR-Titel Half-Life: Alyx noch nicht abgehakt und ein frisches Update für den Shooter zum Download bereitgestellt.
Nachdem das Unternehmen einen Port des Spiels für den Snapdragon-Chip des Steam-Frame-VR-Headsets veröffentlicht hatte, liefert die PC-Aktualisierung nun die native Unterstützung für Foveated Rendering nach.
Als Valve den Titel 2020 veröffentlichte, setzte das VR-Prequel völlig neue Maßstäbe für Immersion und virtuelle Welten. Mit wegweisender Physik und beeindruckender Optik auf Basis der Source-2-Engine gilt Half-Life: Alyx bis heute als die unerreichte technologische Referenz für PC-VR.
"Unter den erweiterten Grafikeinstellungen wurde eine Option hinzugefügt, um Foveated Rendering auf dem Desktop für unterstützte Hardware zu aktivieren (DirectX: Nvidia GTX 16XX+, RTX 20XX+; AMD erfordert den Startparameter -vulkan)", heißt es. "Das Feature kann die Render-Performance steigern. Aktiviert für optimale Ergebnisse das Eye-Tracking auf eurem Headset."
Davon profitiert ihr nicht nur mit dem Steam Frame, sondern auch mit anderen VR-Headsets:
Grundsätzlich lässt sich Foveated Rendering zwar auf jeder VR-Brille aktivieren, die volle Wirkung erlebt ihr jedoch nur mit echtem Eye-Tracking.
Mit diesem Verfahren werden die äußeren Randbereiche des Sichtfelds mit deutlich geringerer Qualität berechnet als der Bildmittelpunkt, was die Systemlast drückt. Kombiniert ihr das Ganze mit Eye-Tracking, spielt es theoretisch keine Rolle mehr, wohin ihr blickt: Genau an dem Punkt, den ihr fixiert, rendert die Grafikkarte das Bild immer in voller Detailstufe.