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Thunderbird verbessert Mailanzeige unter Linux
Die MZLA Technologies Corporation hat Version 159.0 des freien E-Mail-Programms Thunderbird Desktop veröffentlicht. Die Aktualisierung ergänzt Hinweise auf ungelesene Nachrichten in den Linux-Infobereich und behebt mehrere Fehler bei der E-Mail-Verwaltung, der Suche und dem Kalender.
Unter Linux zeigen die Symbole laut den Release Notes im Infobereich nun an, ob ungelesene E-Mails vorliegen. Ein Tooltip nennt außerdem deren Anzahl. Beim Einrichten neuer Konten erkennt Thunderbird Kalender auf Graph-Basis automatisch.
Die Entwickler korrigierten unter anderem Fehler beim Umgang mit Anhängen: Die Funktionen zum gleichzeitigen Speichern oder Abtrennen aller Anhänge scheiterten bislang bei ungültigen Dateipfaden. Auch beim Drucken konnte Thunderbird weitere Nachrichten ausgeben, obwohl Nutzer den Druckdialog abgebrochen hatten.
Weitere Korrekturen betreffen die Suche und Darstellung. So funktionierte die Schnellsuche über die Taste „/“ erst, nachdem Nutzer zuvor die Tastenkombination Strg+F verwendet hatten. Die Suche in gespeicherten Suchordnern ließ sich zwar aufrufen, lieferte aber keine Ergebnisse. In der globalen Suche fehlten zudem Empfänger im Feld „An“. Auch die Option zum Vergrößern ausschließlich des Textes und die Einstellung für lange Zeilen im Quelltextfenster arbeiteten nicht wie vorgesehen.
Darüber hinaus behebt die Version Probleme mit der IMAP- und POP3-Authentifizierung, Nachrichten in Newsgroups mit UTF-8-Namen sowie Unicode-Adressen, die unterschiedliche Antwortadressen verbergen konnten.
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