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Vorssaint: Version 3.4.3 des macOS-Werkzeugkastens bringt frische Funktionen
von Carsten Knobloch
30. Okt. 2026 |
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Falls ihr auf dem Mac auf die quelloffene Tool-Sammlung Vorssaint setzt (lest euch ansonsten gern ein), steht mit Version 3.4.3 ein neues Update ins Haus. Das Werkzeug bündelt bekanntlich eine ganze Reihe nützlicher Helfer für die Menüleiste, darunter Fensterverwaltung, Zwischenablage, Snippets und kleine Erweiterungen für die Dynamic Island. Das neue Release liefert neben Stabilitätsverbesserungen bei Audio, Screenshots und Fensterwechseln noch Neues - da kann man bald die Übersicht verlieren.
Neu mit an Bord ist ein optionaler Kurzbefehl für alle Fenster. Damit könnt ihr quer über alle geöffneten Apps hinweg durch einzelne Fenster springen, unabhängig vom gewählten Layout. Zudem erlaubt der Fensterwechsler nun bis zu zehn Spalten in der Übersicht und setzt bei aktivierter Option auf Liquid-Glass-Effekte für Icons und Vorschauen. Wer mit mehreren Bildschirmen oder Stage Manager hantiert, kann beim Maximieren oder Anordnen von Fenstern jetzt festen Platz für den Stage Manager reservieren lassen.
Ebenfalls neu ist eine optionale Funktion namens Pinch Zoom. Damit lässt sich eine Tastenkombination zusammen mit dem Mausrad nutzen, um in unterstützten Anwendungen eine klassische Pinch-Geste auszulösen. Ausnahmen für bestimmte Apps lassen sich in den Einstellungen festlegen. Wer Apps gezielt aufräumen möchte, bekommt zudem ein neues Panel zum Beenden von Programmen. Damit schließt ihr entweder eine einzelne App, alle geöffneten Programme oder alles bis auf das aktuell aktive Fenster, wobei sich bestimmte Tools auf eine Ausnahmeliste setzen lassen.
Auch bei der Dynamic Island gibt es Zuwachs. Lautstärkeregler und der Mixer im Menü lassen sich jetzt direkt mit dem Mausrad oder Trackpad bedienen. Bei Kalenderereignissen könnt ihr Countdowns nun wahlweise 15, 30, 60 oder 120 Minuten vor dem eigentlichen Termin starten lassen. Zudem zeigt die Musiksteuerung auf Wunsch einen Lautstärkeregler direkt unter dem Player an. Für Nutzer von KI-Agenten erlaubt das Update die Auswahl eines vorhandenen Profils für Claude Code, inklusive Anzeige des überwachten Kontos und Berücksichtigung der lokalen Limits.
In der Zwischenablage lassen sich in der Listenansicht jetzt die Programmsymbole der Quell-App einblenden. Zudem hält die Historie weniger Thumbnails im Speicher, was den Speicherbedarf der App drücken dürfte. Praktisch für Screenshots: Bilder lassen sich inklusive vorgenommener Markierungen rein als Bild ohne Datei-URL kopieren. Das verhindert, dass Programme wie Mail oder Messenger die Aufnahme ungefragt als Dateianhang statt als eingebettetes Bild einfügen.
Wer seine Konfiguration sichern möchte, kann Einstellungen künftig über die Befehlszeile mit Parametern exportieren und wieder importieren. Das Update auf Version 3.4.3 steht wie gewohnt kostenlos über das GitHub-Repository des Projekts zum Download bereit oder lässt sich direkt über die App aktualisieren.
Ja, das darf nicht verheimlicht werden: Die App ist mächtig und mit jedem Update kommen Neuerungen rein, die man sich echt in Ruhe anschauen muss, damit man überhaupt den Überblick behält, was nun alles geht. Kann sich aber lohnen, denn die App macht dafür viele andere obsolet (wobei ich derzeit auf Droppy setze).
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