// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
TUXEDO bringt Mini-PC Nano Pro Gen15
Der deutsche Linux-Hersteller TUXEDO Computers hat die 15. Generation seines Mini-PCs Nano Pro vorgestellt. Das Gerät nutzt erstmals seit mehreren Generationen wieder einen Intel-Prozessor.
Der Nano Pro Gen15 misst rund 12 × 11 Zentimeter bei knapp fünf Zentimetern Höhe. Als Prozessor dient der Intel Core Ultra X7 358H mit 16 Kernen aus der Panther-Lake-Architektur. Für Arbeitsspeicher stehen zwei aufrüstbare SODIMM-Steckplätze mit bis zu 128 GByte DDR5-RAM bereit. Zwei SSD-Steckplätze ermöglichen den Ausbau des Speicherplatzes; eine NVMe-SSD bindet das System über PCIe 5.0 x4 an.
Die integrierte Intel-Arc-B390-Grafik verfügt über zwölf Xe3-Kerne. Sie unterstützt Grafik- und KI-Anwendungen und eignet sich laut Hersteller auch für weniger anspruchsvolle Spiele in Full HD. Zur Ausstattung zählen Thunderbolt 4, vier Display-Anschlüsse, zwei LAN-Ports mit jeweils 2,5 Gbit/s sowie WLAN und Bluetooth.
Der Mini-PC Nano Pro Gen15 kommt dieses Mal im Intel-Trimm. Quelle: TUXEDO
TUXEDO sieht Einsatzmöglichkeiten im Büro, in der Softwareentwicklung, bei kreativen Anwendungen und als kompakter Server. Das Unternehmen liefert den Rechner mit der eigenen Linux-Distribution TUXEDO OS oder Ubuntu aus. Optional sind eine vollständige Festplattenverschlüsselung und Windows 11 erhältlich. Zum Angebot gehören außerdem Linux-Treiber, eigene Software und technischer Kundendienst mit Linux-Schwerpunkt.
Die Basiskonfiguration des neuen Nano Pro Gen 15 kostet in Deutschland 1.749 Euro. Sie umfasst den Intel Core Ultra X7 358H, 16 GByte DDR5-RAM, eine SSD mit 500 GByte und TUXEDO OS. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung soll Mitte November beginnen.
Zusammengeschlossen in der Association for Human Mathematics (AHM) stellen die Mathematiker fest, Mathematik sei ein menschliches Unterfangen, dass sie gegen die Bedrohung durch KI schützen wollen.
Neu auf den Spitzenplatz des Artificial Analysis Index rückt Googles Gemini 4 Carbon, das mit 59 Punkten Claude Opus 5.5 (Anthropic) um einen Punkt übertrifft. Wiederum einen Punkt dahinter rangiert GPT-6 Astra von OpenAI - das Rennen bleibt also eng.
Canonical hat die zuletzt stagnierende Entwicklung von Ubuntu Core Desktop wieder aufgenommen. Ein eigenes, fachübergreifendes Team soll die Linux-Distribution zunächst für drei Einsatzbereiche weiterentwickeln: Web-Anwendungen, Softwareentwicklung und Spiele.
Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA hat zwei weitere Sicherheitslücken in ihren Katalog bekanntermaßen ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) aufgenommen. Eine davon steckt im Linux-Kernel.