// STADT-BREMERHAVEN — MOBILE & WEB
Disney+: Verbraucherzentrale mahnt wegen fehlendem 4K im Premium-Abo ab
von Carsten Knobloch
30. Okt. 2026 |
3
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen geht laut heise juristisch gegen Disney vor. Der Grund dürfte vielen von euch bekannt sein, die für das teurere Premium-Abo zahlen: Seit Monaten gibt es massive Probleme bei 4K und HDR, die Bildqualität ist auf vielen Geräten bestenfalls ein Glücksspiel. Nun flatterte dem Konzern eine offizielle Abmahnung aus Niedersachsen ins Haus. Schon vorher sind europäische Organisationen auf die Barrikaden gegangen.
Konkret verlangen die Verbraucherschützer die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung bis zum 20. November. Darin soll sich Disney zu drei Punkten verpflichten: Erstens darf der Streaming-Dienst nicht mehr mit Funktionen werben, die schlichtweg nicht geliefert werden. Zweitens müssen auch bestehende Kunden transparent über die Einschränkungen informiert werden. Drittens fordern die Verbraucherschützer eine finanzielle Konsequenz: Solange Disney die Mehrleistung nicht erbringt, soll der erhöhte Preis für das Premium-Abo nicht berechnet werden. Das bedeutet im, dass Disney die Gebühren senken oder den Kunden die Differenz zum Standardtarif erstatten soll.
Disney hatte betroffenen Kunden nach dem Wegfall zwar ein Sonderkündigungsrecht per Mail eingeräumt, eine automatische Preisminderung gibt es bislang aber nicht. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Kunden schon länger, einen Teil der Abogebühren zurückzufordern, und stellt dafür eine passende Musterformulierung bereit.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Kauft ihr darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision - ohne Aufpreis für euch und ohne Einfluss auf unsere redaktionelle Meinung.