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Gen-Z-Protest: Polizei will Anreise von Gewalttätern stoppen
Vor den "Gen Z regelt"-Demonstrationen am Samstag wollen die Behörden gewaltbereite Personen schon an der Grenze stoppen. Die Initiatoren machen der Bundesregierung schwere Vorwürfe und bekommen prominente Unterstützung für ihren Protest.
Die Sicherheitsbehörden wollen die Einreise gewaltbereiter Demonstranten aus dem Ausland zu den geplanten bundesweiten Jugendprotesten am Wochenende verhindern. "Wenn notwendig, werden Personen bereits an der Grenze von der Bundespolizei zurückgewiesen", sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin.
Die deutschen Behörden stünden dazu im engen Austausch mit Frankreich und Italien, wo es in den vergangenen Wochen teils zu gewaltsamen Protesten gekommen war.
FAQ
29.10.2026
Am Samstag soll es in zahlreichen Städten Deutschlands zu Protesten kommen. Wer protestiert - und warum?
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Die Behörden unterschieden "ganz klar" zwischen den angekündigten friedlichen Schülerprotesten und einer gewaltbereiten, extremistischen Szene, die die Proteste möglicherweise nutzen wolle, um Gewalt zu verbreiten, so die Sprecherin.
Den Bundesbehörden lägen aber derzeit keine weitergehenden Erkenntnisse zu gewalttätigen Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Versammlungen vor. Die Mobilisierungsaufrufe betonten den friedlichen Charakter und distanzierten sich ausdrücklich von den gewaltsamen Auseinandersetzungen im Ausland.
Allerdings greifen laut Sprecherin neben überwiegend nicht-extremistischen Akteuren auch Teile der linksextremistischen Szene sowie vereinzelt Gruppierungen aus dem auslandsbezogenen Extremismus die Aufrufe auf, um sich an der Mobilisierung zu beteiligen.
Trotz erster Zugeständnisse der französischen Regierung wollen Schüler erneut gegen die Bildungspolitik protestieren.
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"Gen Z regelt" ruft für Samstag zu bundesweiten Demonstrationen auf. Rund 160.000 Interessierte kündigten ihre Teilnahme an. In Berlin, Köln, Frankfurt und München organisiert die Initiative die Demonstrationen selbst, in mehr als 30 weiteren Städten können sich Interessierte örtlichen Initiativen anschließen.