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Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Switch 2: Heftiger Input-Lag bremst Multiplayer-Spieler aus
Messungen von Digital Foundry belegen bis zu 125 Millisekunden Verzögerung. Im Handheld-Modus fällt der Wert mehr als doppelt so hoch aus wie auf der PS5.
Wenn ihr Call of Duty: Modern Warfare 4 auf der Nintendo Switch 2 spielt, müsst ihr im kompetitiven Mehrspieler-Modus einen spürbaren Nachteil hinnehmen – der Grund dafür ist ein enormer Input-Lag.
Die Technikexperten von Digital Foundry haben die Switch-2-Fassung eingehend unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Bei 60 fps fällt die Eingabeverzögerung auf der Switch 2 mitunter doppelt so lang aus wie auf der PlayStation 5.
Um Bedenken der Kartellbehörden bei der Übernahme von Activision Blizzard zu zerstreuen, schloss Microsoft verbindliche Zehn-Jahres-Verträge mit Partnern wie Nintendo ab. Damit verpflichtete sich der Konzern, künftige Call-of-Duty-Titel zeitgleich und mit vollem Funktionsumfang zu liefern.
Im Multiplayer visiert Nintendos Konsole diese Bildrate fest an und hält den Zielwert meistens auch ein. Allerdings bringen einzelne Effekte die Bildrate ins Straucheln, etwa der Blick durch das transparente Visier eines Riot-Shields.
Laut DF federt die Unterstützung von Variable Refresh Rate (VRR) auf kompatiblen Bildschirmen kleinere Einbrüche zwar ab. Im mobilen Betrieb sieht das jedoch anders aus.
Messungen ergaben im Dock-Betrieb einen Input-Lag von 81 Millisekunden. Im Handheld-Modus kletterte der Wert sogar auf 100 ms – mehr als das Doppelte der 49,1 ms auf der PS5. Im Extremfall wurden sogar 125 ms gemessen, was laut Digital Foundry "schlichtweg schädlich für die eigene Performance" sei.
Dennoch zeigen sich die Experten insgesamt recht zufrieden mit der Portierung – mit Ausnahme des deutlichen Handicaps im Online-Modus. Abseits dessen läuft die Kampagne mit stabilen 30 fps.
Modern Warfare 4 ist der erste Ableger der Serie auf einer Nintendo-Konsole seit Call of Duty: Ghosts. Im Zuge der Übernahme von Activision Blizzard hatte Microsoft den Kartellbehörden und Nintendo für zehn Jahre zugesichert, die Shooter-Reihe nach dem Zusammenschluss auch auf Plattformen des japanischen Herstellers zu veröffentlichen.