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Snapseed 4.2: Update bringt Import für Presets und LUTs, Bewegungsunschärfe und mehr
von Carsten Knobloch
3. Nov. 2026 |
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In den letzten Wochen war es ruhig um Googles Bildbearbeitungs-App Snapseed, doch nun rollt Version 4.2 für Android und iOS an. Das Update packt gleich mehrere neue Werkzeuge in die App, über die wir teilweise ja schon vorab berichtet haben.
Wer seine Fotos gerne mit bestimmten Farblooks versieht oder Presets aus Programmen wie Lightroom nutzt, muss darauf nicht mehr verzichten. Snapseed 4.2 erlaubt den Import von Presets und LUTs. Unterstützt werden die Dateiformate .cube, .xmp, .3dl, .png und .snapseed. Der Import klappt über das Menü der Galerie unter "Looks verwalten". Eigene Looks dürft ihr ebenfalls exportieren und teilen, wahlweise direkt mitsamt der verwendeten LUTs.
Dazu gibt es die sogenannten Community Looks. Snapseed kuratiert direkt in der App Bearbeitungen von Nutzern. Ihr könnt euch die Looks auf den Originalfotos ansehen, per Fingertipp auf euer eigenes Bild anwenden und das komplette Rezept öffnen. So seht ihr exakt, welche Regler und Werkzeuge für das jeweilige Ergebnis bedient wurden.
Neu an Bord ist auch die Bewegungsunschärfe (Motion Blur). Damit könnt ihr entweder das gesamte Bild verwischen, den Hintergrund streifenartig hinter einem scharfen Motiv verziehen oder die Bewegung direkt auf das Motiv selbst legen.
Die bekannte Objektiv-Unschärfe kann nun auf Tiefendaten zurückgreifen. Wählt ihr die Option "Tiefe", nutzt Snapseed die Tiefenkarte der Aufnahme, um den Hintergrund wie bei einer offenen Blende weichzuzeichnen.
Was gibt es sonst noch? Android-Nutzer bekommen das vollwertige Multi-Wheel Color Grading freigeschaltet. Wer Snapseed auf dem iPhone oder iPad nutzt, darf die App ab sofort auch im Querformat bedienen.
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