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Meta Quest 2: Meta stellt Entwicklung neuer Systemfunktionen ein
Die bislang meistverkaufte VR-Brille Meta Quest 2 erhält Anfang 2027 ihr letztes großes Systemupdate. Danach endet die Entwicklung neuer Funktionen.
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Die Software-Unterstützung für Meta Quest 2 und Quest Pro läuft aus. Im Januar 2027 soll die Verteilung des Systemupdates Horizon OS 2.13 beginnen und bis März abgeschlossen sein. Zukünftige Systemupdates, Funktionen und Programmierschnittstellen bleiben danach Quest 3, Quest 3S und den kommenden Meta VR Glasses vorbehalten. Für die älteren Headsets will Meta bis Ende 2027 nur noch vierteljährliche Sicherheitsupdates und Korrekturen kritischer Fehler bereitstellen. Das kündigte das Unternehmen in seinem Entwicklerblog an.
Entwickler dürfen bis Dezember 2027 neue Apps und Spiele für Quest 2 und Quest Pro im Horizon Store einreichen. Danach können dort nur noch Updates bestehender Anwendungen erscheinen.
Die Umstellung hat zunächst keine Auswirkungen auf bereits gekaufte Apps und Spiele. Auch der Horizon Store bleibt auf beiden Geräten zugänglich, sodass Nutzer auch in Zukunft Anwendungen kaufen, herunterladen und spielen können. Gemeinsame Multiplayer-Partien mit Nutzern von Quest 3 und Quest 3S werden weiterhin unterstützt, ebenso wie Quest Link für die PC-VR-Nutzung der Geräte.
Durch das Ende der Betriebssystemupdates wird die Unterstützung älterer Headsets für Entwickler zunehmend aufwendiger. Um neue Funktionen auf aktuellen Headsets nutzen und zugleich ältere Geräte zu unterstützen, müssen Entwickler entweder eine gemeinsame, abwärtskompatible Version ihrer Spiele pflegen oder separate Versionen für alte und neue Geräte bereitstellen. Manche Entwickler dürften daher die Unterstützung einstellen oder Spiele für diese Geräte aus dem Verkauf nehmen. Werden wichtige Onlinedienste abgeschaltet, könnten einzelne Spiele nicht mehr funktionieren. Verlieren Nutzer dadurch den Zugang zu gekauften Inhalten oder wichtigen Diensten, müssen Entwickler sie mindestens 180 Tage vorher informieren.
Der Verkauf von Quest 2 und Quest Pro endete 2024. Während Quest Pro ein kommerzieller Misserfolg war, gilt die vor gut sechs Jahren erschienene Quest 2 mit schätzungsweise mehr als 20 Millionen verkauften Geräten als meistverkaufte VR-Brille. Meta schreibt, dass noch immer Millionen von Menschen mit der VR-Brille spielen. Die große Nutzerbasis dürfte für Entwickler ein Anreiz sein, bestehende Spiele auf Quest 2 länger zu unterstützen. Damit könnten die Auswirkungen des Supportendes geringer ausfallen als bei der ersten Quest, auf der mehrere Spiele nach und nach unspielbar wurden.
Die Nachfolger Quest 3 und Quest 3S konnten bislang nicht an den Verkaufserfolg der Quest 2 anknüpfen. Auch die im Frühjahr 2027 erscheinenden Meta VR Glasses dürften es aufgrund ihres deutlich höheren Preises schwer haben, vergleichbare Verkaufszahlen zu erreichen. Mit ihrem neuen Prozessor lassen sie sich technisch bereits als nächste Hardwaregeneration einordnen, allerdings als eine eigene Produktkategorie neben Meta Quest.
Meta hat bestätigt, neben den VR Glasses an weiterer VR-Hardware zu arbeiten. Dabei könnte es sich um eine Meta Quest 4 handeln, die allerdings noch nicht offiziell angekündigt wurde.
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