// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
Netflix-Synchronsprecher streiken gegen KI-Klausel
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Viele bekannte Synchronsprecher, die Charakteren in beliebten Netflix-Serien ihre Stimme liehen, verweigern die Unterschrift unter neue Verträge, in denen sich Netflix das Recht einräumen lassen will, ohne besondere Vergütung mit den Stimmen eine KI zu trainieren.
Eine große Zahl der Sprecher – es sollen bis zu 80 Prozent der sonst für Netflix arbeitenden Schauspieler sein – äußern die Sorge, langfristig von der KI ersetzt zu werden und befürchten den Untergang der Sprachsynchronisation als eigener Kunstform. Netflix reagierte mit einem Brief und zeigte sich bereit “Missverständnisse” bezüglich der neuen Regelung auflösen zu wollen. In der Sache wird allerdings kein Entgegenkommen angedeutet und auch Verhandlungen will der Streaminganbieter ausdrücklich nicht führen. Außerdem drohte Netflix damit, künftige Serien zu untertiteln und gar keine deutsche Tonspur mehr anzubieten.
Der Verband Deutscher Synchronsprecher (VDS) hat die neuen Vertragsklauseln von der Rechtsanwaltssozietät Spirit Legal begutachten lassen, die zu dem Schluss kommt, zentrale Klauseln des Vertrages seien urheber-, daten- und vertragsrechtlich unwirksam oder rechtswidrig. Außerdem untergrabe der Vertrag die Existenzgrundlagen der Sprecher: “Die Sprecher*innen unterschreiben heute die Bedingungen ihrer eigenen Ablösung.”
Mit Homebrew 6.0.0 hält ein neuer Sicherheitsmechanismus namens „Tap Trust“ Einzug in den universellen Paketmanager für Linux, MacOS und WSL.
Google investiert zusammen mit den Partnern Stiftung Schmidt Sciences, der britischen Regierungsagentur ARIA, der Cooperative AI Foundation und unterstützt von Google.org 10 Millionen Dollar in Forschungsprojekte, die weltweit die Erkundung und Minderung der Risiken zum Ziel haben, die...
Eine GUI-Applikation in Go hilft Mike Schilli dabei, Videos von seinem Handy über animierte Thumbnails auszuwählen und Ballast abzuwerfen.
Bei Ivanti Endpoint Manager Mobile (EPMM) handelt es sich um eine zentrale Verwaltungssoftware für Unternehmen. Mit ihr können IT-Abteilungen alle firmeninternen Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets von einem zentralen Punkt aus sichern, konfigurieren und überwachen. Genau in dieser Software...
Das neurowissenschaftlich ausgerichtete KI-Start-up Flourish hat in einer neuen Finanzierungsrunde 500 Millionen Dollar eingesammelt, die die Forschung an einer KI ermöglicht, die einmal wie das menschliche Gehirn funktionieren und mit 20 bis 50 Watt auskommen soll. Zu den Investoren gehört der...
Das US-amerikanische Start-up Ferveret, gegründet von zwei MIT-Forschern, hat ein neuartiges Kühlsystem entwickelt, das ohne Wasser und mit viel weniger Strom im Vergleich zu modernsten Lösungen für die Kühlung zu einer um 15 Prozent höheren Energieeffizienz der Rechenleistung führt.