// GAMESTAR — GAMING
Autos - In einer Garage wurde ein verlassener Citroën BX aus dem Jahr 1983 mit einer Laufleistung von 76.000 Kilometern gefunden, der einem Ingenieur der britischen Royal Air Force gehörte, der am Projekt »Thrust 2« beteiligt war.
Man sieht dem Auto sehr gut an, dass es die besten Zeiten längst hinter sich hat. (Bild: YouTube / The Late Brake Show)
Im Oktober 1983 war der Ingenieur John Watkins Teil eines der ehrgeizigsten Experimente der Motorsportgeschichte: dem Projekt Thrust 2.
Das Ziel war nichts Geringeres als der offizielle Landgeschwindigkeits-Weltrekord. Keine leichte Aufgabe, denn dafür musste das Team ein Fahrzeug konstruieren, das die Marke von 1.000 Kilometern pro Stunde durchbricht.
Zwar stand damals ein Rolls-Royce-Strahltriebwerk im Rampenlicht, das in der Black-Rock-Wüste von Nevada unglaubliche 1.047,49 Kilometer pro Stunde erreichte, doch nun sorgt der Ingenieur der britischen Royal Air Force wegen eines völlig anderen Gefährts für Schlagzeilen.
Es geht um einem Citroën BX 16RS, den er einst für einen besonderen Anlass in einer Garage abgestellt hatte.
Dieser Artikel erschien im Original auf unserer Schwesterseite 3djuegos und wurde für GameStar Tech in angepasster, übersetzter Form veröffentlicht.
3:13
Forza Horizon 6: ein komplettes Cockpitrennen mit der Driftkamera
Noch während Watkins am Thrust-2-Projekt mitwirkte, kaufte er sich im selben Jahr einen Citroën BX 16RS mit 92 PS. Im krassen Gegensatz zu seinem düsengetriebenen Rekordmonster schaffte der Familienwagen gerade einmal 176 Kilometer pro Stunde Spitze.
Nachdem er ihn einige Jahre im Alltag gefahren hatte, stellte Watkins das Auto trocken – mit dem Plan, es eines Tages seiner Tochter zu schenken, sobald sie ihren Führerschein bestand. Dazu kam es jedoch nie.
Als Watkins Ende 2024 verstarb, stand das Auto noch immer an Ort und Stelle und wartete auf seine Bergung. Über 35 Jahre voller Staub, Feuchtigkeit und Rost, während Mäuse sich über Teile des Motorraums hergemacht hatten.