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Signature 27: Motorolas teuerstes Handy ist das erste mit GrapheneOS-Support
Motorolas erstes Smartphone mit GrapheneOS-Unterstützung ist da: Das High-End-Modell Signature 27 ist jedoch das Gegenteil eines Schnäppchens.
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Mit dem Motorola Signature 27 stößt der Hersteller in puncto Ausstattung in neue Höhen seines Portfolios vor. Dabei ist es das erste Smartphone des Herstellers, das neben Googles Pixel-Modellen Unterstützung für das Custom-ROM GrapheneOS bietet. Interessierte müssen für das Gerät allerdings tief in die Tasche greifen, denn es kostet mit 1900 Euro rund 300 Euro mehr als ein iPhone 18 Pro Max und 100 Euro mehr als ein Oppo Find X10 Pro Max.
Für den saftigen Preis, der womöglich auch der Speicherkrise geschuldet ist, hat das Signature 27 einiges zu bieten. So verfügt es über ein 6,78-Zoll-AMOLED-Duo-Display, das ähnlich wie bei Apples iPad Pro oder dem neuen MacBook Pro zwei OLED-Panels übereinander anordnet. Das soll die Lichtausbeute verbessern und das Display bis zu doppelt so hell leuchten lassen wie ein einfaches OLED-Panel. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung soll bei geringerer Helligkeit ein geringerer Energieverbrauch sein.
Laut Motorola biete es eine 34 Prozent höhere Energieeffizienz und eine um bis zu 121 Prozent längere Lebensdauer gegenüber einfachen OLEDs. Tandem- oder Duo-OLED-Displays sind keine Erfindung von Apple, sondern eine Displaytechnik, an der seit Jahren gearbeitet wird. Der erste Hersteller, der ein solches Display verbaut hat, war Honor im Smartphone-Topmodell Magic6 RSR Porsche Design. Dafür verlangte der Hersteller übrigens ebenfalls rund 1900 Euro.
Zudem soll der 120-Hz-Bildschirm eine bisher nicht erreichte Spitzenhelligkeit von 12.000 cd/m² liefern. Zum Vergleich: Oppos aktuelles Find X10 Pro Max schafft laut Hersteller in der Spitze 3600 cd/m². Wie sich die punktuell hohe Helligkeit im Alltag auswirkt, wird sich zeigen.
Weiter steckt im neuen Motorola-Topmodell Qualcomms aktueller Topchip Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6, den der Chipentwickler Ende September vorgestellt hat. Damit zählt es zu den ersten Smartphones mit dem neuesten Chip, wobei Xiaomi und weitere Hersteller ihre Modelle auch zeitnah für den globalen Markt vorstellen werden. Begleitet wird das System-on-a-Chip (SoC) von 12 oder optional 16 GByte LPDDR5X-RAM optional 16 GByte-LPDDR5X-RAM und 256 oder 512 GByte UFS-4.1-Flashspeicher.
Der Akku des neuen Signature 27 mit Silizium-Kohlenstoff-Anoden misst 7000 mAh und lässt sich kabelgebunden mit entsprechendem Netzteil mit bis zu 90 Watt laden. Kabelloses Laden ist mit bis zu 50 Watt möglich, Reverse-Wireless-Charging schafft das Gerät mit bis zu 5 Watt. Kabelgebundenes Rerverse-Charging erfolgt mit 4,5 Watt.
Das Signature 27 ist zudem das erste Modell des Herstellers, das in Kooperation mit den Soundexperten von Bang & Olufsen entstanden ist. Der Hersteller sagt dazu: „Spezielle Sound Modes und eine völlig neue Lautsprecherarchitektur sind darauf abgestimmt, den ursprünglichen Klangcharakter von Aufnahmen zu bewahren“. Wie gut der Sound der Geräte ist, wird ein Test zeigen.
In puncto Kameras verfügt das Gerät rückseitig über vier Kamerasensoren: Die Periskop-Telekamera verfügt über einen 200-Megapixel-Sensor und die Weitwinkel-Kamera kommt mit 50-Megapixel-Sensor, wie auch die Ultraweitwinkel-Kamera. Bei der Weitwinkel-Kamera kommt Sonys LOFIC-fähiger Lytia-L910-Sensor zum Einsatz, der etwa auch in Vivos X500 Pro Max verbaut ist. Mit LOFIC soll unter anderem das Überstrahlen heller Bildbereiche verhindert werden, zudem spricht Sony von einer Reduzierung von Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen und Aufnahmen mit sanften Abstufungen in kontrastreichen Szenen.