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MDR-3R: Sony bringt den kabelgebundenen Kopfhörer vom Walkman zurück
Unter dem Motto Newtro, das für New + Retro steht, bringt Sony einen Klassiker zurück: den kabelgebundenen Walkman-Kopfhörer MDR-3R. Die Neuinterpretation des über 40 Jahre alten Modells MDR-3 ist im originalgetreuen Design gehalten und setzt auch auf ein Kabel, nutzt aber USB-C statt 3,5-mm-Klinke.
Der MDR-3 wurde ursprünglich gemeinsam mit dem Walkman TPS-L23 im Jahr 1979 eingeführt. Als MDR-3R kehrt er nun basierend auf alten Plänen mit neuer Technik nahezu im Originaldesign zurück, denn Sony hat versucht jedes Detail des Originals in die Moderne zu überführen. Das obige Bild zeigt rechts das Original am Walkman und links das neue Modell am Smartphone.
Gleichzeitig reagiert Sony mit der Neuauflage auf einen Trend vor allem unter jüngeren Hörern, bei denen nicht nur Retro generell angesagt ist, sondern auch kabelgebundene Kopfhörer als Design-Statement getragen werden und unabhängig von Akkus und Funkstandards sind. Es gibt auch keine App-Unterstützung oder einen Equalizer, anstecken und loshören ist das Motto.
Mit der Netflix-Serie Stranger Things sind Walkmans und Kabel-Kopfhörer in den letzten Jahren bereits in den Fokus junger Nutzer geraten. Hierauf aufbauend bringt Sony deshalb auch eine „Stranger Things“-Edition des MDR-3R mit Stranger-Things-Schriftzug im Kopfband. Diese setzt auf rote und schwarze Ohrpolster, während die normale Variante blaue und orangene Ohrpolster bietet – wie das Original.
Zu den neuen Eigenschaften und Funktionen des Kopfhörers zählen neben der USB-C-Schnittstelle für aktuelle Smartphones und Tablets auch ein integriertes Mikrofon für Telefonate und eine Inline-Fernbedienung. Mit dieser kann man die Lautstärke anpassen, Musik starten und pausieren sowie Tracks vor- und zurückspringen. Hält man die Taste gedrückt, lässt sich zudem der Sprachassistent des Smartphones aktivieren. Auch Anrufe lassen sich über die integrierte Fernbedienung annehmen und beenden.
Mit einem Gewicht von nur 38 Gramm setzt auch der MDR-3R auf die leichte Bauweise des Originals. Die offene Bauform mit geringem Anpressdruck und charakteristischem Knick im Kopfband soll zwar für ein angenehmes Tragegefühl sorgen, führt aber auch dazu, dass die Umgebung ein wenig des Sounds aus den Kopfhörern mitbekommt. Die Neuinterpretation ist übrigens zugleich auch Sonys aktuell leichtester Overhead-Kopfhörer im gesamten Portfolio.
Der MDR-3R nutzt dieselben 23-mm-Treiber wie der MDR-3 zu seiner Zeit. Das soll zwar den charakteristischen Klang des analogen Originals erhalten, Sony gibt jedoch zu, kleinere Anpassungen für einen klareren Klang vorgenommen zu haben, um ihn auf den aktuellen Stand zu hieven. Die Ohrmuscheln zieren das Sony-Logo und die vom Original bekannten Sound-Löcher.
Die Neuauflage des Sony MDR-3R ist noch im Laufe des Novembers zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 59,99 Euro erhältlich. Die MDR-3R „Stranger Things“-Edition soll ebenfalls noch diesen Monat starten, ihre UVP beträgt 69,99 Euro.
Selbst die Verpackung und die Bedienungsanleitung hat Sony übrigens so nah wie möglich am Design des Originals gehalten.
Wir haben Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.