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World of Warcraft Forever: Reibungsloser Launch lief auf über 250.000 GB RAM
Blizzard setzte auf knapp 4.000 virtuelle Maschinen und 70.480 CPU-Kerne. Auch Executive Producer Holly Longdale lobt die Notfallpläne für den Start.
World of WarCraft Forever ging in dieser Woche an den Start – und der lief bemerkenswert reibungslos ab.
Ausschlaggebend dafür ist, dass Blizzard für die Infrastruktur des MMOs massiv Ressourcen mobilisiert hat, um eine reibungslose Veröffentlichung zu gewährleisten.
Frühere Veröffentlichungen von Blizzard waren berüchtigt für technische Probleme: Zu Spitzenzeiten bei WoW-Erweiterungen wie Warlords of Draenor oder dem Start von Diablo 3 (Error 37) brachen Server unter dem Ansturm zusammen und zwangen Millionen Spieler in stundenlange Warteschlangen.
In einem Social-Media-Beitrag untermauert Blizzard das anhand einiger interessanter Zahlen, verpackt in einem passenden Meme, in dem ein Gnom einem Ork ein Auto anpreist, das hier stellvertretend für das Spiel steht. Dazu heißt es: "*Klopft aufs Dach von WoW Forever* In diesem Schmuckstück stecken: 3.924 virtuelle Maschinen, 251.136 GB Arbeitsspeicher und 70.480 CPU-Kerne."
Eine geradezu schwindelerregende Menge an RAM – lasst das bloß nicht Sam Altman hören. Die Mühe hat sich aber offenbar bezahlt gemacht.
Auch Holly Longdale, Executive Producer und Vice President für World of WarCraft bei Blizzard, feiert das geglückte Debüt: "Dieser Launch war noch verrückter als der blanke Wahnsinn, den wir erwartet hatten. Zum Glück hat das Team Notfallpläne und Absicherungen aufgebaut. Sie sind meiner Meinung nach einfach unglaublich."
Wie viele Spielerinnen und Spieler genau im MMO unterwegs sind, ist bislang nicht bekannt. Bereits in der Beta erfreute sich WoW Forever großer Beliebtheit. Das hat Blizzard sicherlich dabei geholfen, sich angemessen auf den Launch des Titels vorzubereiten.