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Autotechnik - Fachleute sind sich einig: Der Unterschied zwischen einem Riemenwechsel bei 60.000 und 240.000 Kilometern liegt beim Hersteller
Es gibt Komponenten an einem Auto, die ihr täglich seht, und andere, die im Verborgenen ununterbrochen schuften – selbst wenn ihr die Motorhaube öffnet, bleiben sie unsichtbar. Der oftmals vorhandene Zahnriemen gehört zur zweiten Kategorie.
Meist sitzt er geschützt hinter einer Abdeckung, und ihr denkt vermutlich erst an ihn, wenn er buchstäblich reißt. Zu diesem Zeitpunkt ist es allerdings zu spät: Der Schaden ist da und ihr könnt euch von vielen modernen Autos mit Interferenzmotoren verabschieden.
Ein rechtzeitiger Austausch sichert das Überleben des Motors. Doch nach wie vielen Kilometern solltet ihr ihn wechseln?
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite motorpasion und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Die Aufgabe des Zahnriemens ist essenziell und verlangt absolute Synchronisation. Im Motorblock sorgt die Kurbelwelle dafür, dass sich die Kolben auf und ab bewegen, während die Nockenwelle weiter oben die Ventile öffnet und schließt.
Der Zahnriemen stimmt diese Bewegungen auf den Grad genau ab, damit jedes Ventil im perfekten Moment für die Verbrennung arbeitet.
Reißt das Bauteil, bricht diese Synchronisation schlagartig zusammen: Schnellt ein Kolben im Zylinder nach oben, schlägt er ungebremst auf die geöffneten Ventile und zerstört das Triebwerk. Das Resultat ist meist ein kapitaler Motorschaden.
Ein Zahnriemen besteht aus verstärktem Kautschuk – etwa mit Fasern aus Glas oder Aramid –, nutzt sich unweigerlich ab und muss in festen Intervallen erneuert werden.