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heise+ | Schlankes E-Bike mit KI-Unterstützung: Lemmo One Collab.Ride im Test
Das Lemmo One Collab.Ride bringt Nabenmotor, abnehmbaren Akku und Automatikschaltung mit und ist dennoch leicht. Optional lässt es sich ohne Akku fahren.
Gibt es noch E-Bikes, die wirklich überraschen? Mit dem One Collab.Ride verspricht der Berliner Hersteller Lemmo zumindest Spannendes: Er nennt sein Fahrrad „KI-zentriert“. Eine Automatik soll selbstständig den passenden Gang wählen, zudem will das Rad die Motorunterstützung an die Fahrsituation anpassen. Davon abgesehen ist das Collab.Ride ein schlankes E-Bike mit Hinterradnabenmotor und herausnehmbarem Akku. Ohne den rund 3 Kilogramm schweren Energiespeicher wiegt es 15 Kilogramm und lässt sich wie ein herkömmliches Fahrrad fahren. Wir haben getestet, was von den KI-Versprechen bleibt und wie sich das Rad im Alltag schlägt.
Lemmo bietet das One-Collab.Ride in verschiedenen Rahmenvarianten sowie mit Ketten- oder Riemenantrieb an. Zum Testzeitpunkt waren viele Varianten nicht lieferbar, unser Test bezieht sich auf die Core-Version. Sie kostet regulär rund 2600 Euro, wird aber regelmäßig rabattiert. Optional lässt sich das Rad für 1700 Euro auch ohne Akku ordern, der sogenannte Smartpac kostet 900 Euro und ist einzeln als Zubehör kaufbar.
Das Fahrrad kommt wie üblich bei Direktversendern als großes Paket und muss noch endmontiert werden. Das klappte erfreulich unproblematisch, weil auch das passende Werkzeug beiliegt. Die Anleitung, teils gedruckt, teils in Videoform, erklärt die Schritte verständlich. Die Verarbeitungsqualität unseres Exemplars ist tadellos. Auch die Grundeinstellung überzeugte, sodass wir nach dem Aufbau direkt losfahren konnten. Etwas konfus sind die erste Verbindung mit dem Akku und die Ersteinrichtung, weil laut extra beigelegter Anleitung das Rad und diverse Bauteile erst einmal laden sollen. Gleichzeitig startet beim Einsetzen des Akkupacks direkt der Kopplungsmodus. Letztlich klappte aber alles weitgehend reibungslos und das Rad war bald einsatzbereit.
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