// EUROGAMER.DE — GAMING
Final Fantasy 7 Revelation: Das große Trilogie-Finale hat nur ein einziges Ende
Director Naoki Hamaguchi bestätigt ein festes Finale für das Rollenspiel. Eure Entscheidungen verändern jedoch den emotionalen Weg zum großen Showdown.
Das während des Summer Game Fests enthüllte Final Fantasy 7 Revelation behandelt am Ende alle Spielerinnen und Spieler gleich, denn es gibt nicht mehr als einen einzelnen Abschluss für die Remake-Trilogie.
Es gibt laut Director Naoki Hamaguchi im Spielverlauf zwar ein paar Entscheidungen, die die Entwicklung der Story beeinflussen, doch beim Ende zeigen sich keine Unterschiede.
"Wenn unsere Truppe in den letzten Kampf zieht, wird das Spiel die Entschlossenheit zeigen, die in ihnen steckt", erklärt Hamaguchi gegenüber GamesRadar. "Es versteht sich von selbst, dass unsere Helden – Cloud und seine Gefährten – von unzähligen Fans auf der ganzen Welt geliebt werden. Aber genau deshalb wollten wir nicht einfach nur eine Einheitsstory für jeden einzelnen Spieler da draußen abliefern. Wir wollten, dass jeder Spieler – jeder Fan – ein ganz individuelles Erlebnis hat, wenn es in den finalen Kampf geht."
"Je nachdem, wie die Wahl ausfällt, verändern sich jene spezifischen Szenen, in denen die Charaktere vor der finalen Schlacht stehen", betont er. "Auch der Story-Moment, der ihre Entschlossenheit vor diesem alles entscheidenden Kampf um das Schicksal des Planeten zeigt, wird sich dadurch von Spieler zu Spieler leicht unterscheiden. Die Idee dahinter ist, die Herangehensweise und die erzählerische Tiefe dieser Momente für die einzelnen Figuren im letzten Kapitel anzupassen. Wir hoffen, die Spieler freuen sich schon auf diesen Moment im Spiel."
Besonders wichtig ist natürlich das Finale dieser Trilogie, dessen ist sich das Team sehr wohl bewusst: "Das Abschlusskapitel dieser Remake-Reihe und wie es ausgeht, wird von unseren Fans vermutlich extrem viel Aufmerksamkeit bekommen. Ich glaube, viele Fans machen sich Sorgen – oder sind einfach unheimlich neugierig –, wie die Geschichte letztendlich ausgeht."
Seit dem Start der Remake-Reihe im Jahr 2020 rätseln Fans weltweit, ob Square Enix das tragische Schicksal bestimmter Charaktere umschreibt. Die Bestätigung eines einzigen Endes deutet darauf hin, dass die Kern-Timeline des legendären PlayStation-Originals von 1997 unangetastet bleibt.
Im Zuge dessen bestätigt er ein "einziges, festes Ende" für die Geschichte, auf das die Entscheidungen im Spielverlauf keine Auswirkungen haben.
"Es wird keine verschiedenen Abschlüsse geben, die sich je nach den Entscheidungen der Spieler verändern", erklärt Hamaguchi. "Aber der Weg zu diesem Finale kann sich von Spieler zu Spieler ein wenig unterscheiden – je nachdem, welche Entscheidungen im Laufe des Spiels getroffen wurden. Das könnte dazu führen, dass manche Spieler das Ende emotional ganz anders erleben als andere. Genau das ist der Unterschied, den es ausmachen kann."
Davon abgesehen soll die Spielwelt von Final Fantasy 7 Revelation größer sein als in Rebirth und die Erkundung per Luftschiff ermöglichen. Das Spiel soll im Frühjahr 2027 für PC, Xbox Series X/S, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 erscheinen.