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Home Office - Ein Unternehmen hat die Vier-Tage-Woche ausprobiert. Jetzt sind seine Mitarbeiter der Meinung, dass es am besten ist, sieben Tage zu arbeiten
Ein Teil des Teams von Lumen. Rechts: CEO Aled Nelmes. (Bildquelle: Lumen)
Ihr kennt bereits das Prinzip der Vier-Tage-Woche, doch was ist mit der Sieben-Tage-Woche?
Im Jahr 2023 hat das britische Unternehmen Lumen, ein kleines SEO-Beratungsunternehmen aus Cardiff, die viertägige Arbeitswoche eingeführt und damit gute Erfahrungen gemacht. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Fluktuation auf null, Produktivität rauf, Mitarbeiter deutlich zufriedener (via Xataka).
Doch Aled Nelmes, der CEO von Lumen, dachte sich wohl, dass da noch mehr geht, und beschreibt Lumens Vorgehen in einem LinkedIn-Beitrag.
Vor wenigen Monaten warf Lumen die bisherige Struktur komplett über den Haufen. Statt »vier Tage, acht Stunden am Tag« hieß die neue Regel jetzt: 32 Stunden pro Woche. Wie die Mitarbeiter diese Stunden verteilten, ist egal.
»Die Idee der Woche von 32 Stunden ist, noch über die Flexibilität hinauszugehen, die die Vier-Tage-Woche bot.«
Das funktioniert aber nicht für jede, wie Nelmes berichtet:
»Wir würden nie jemanden einstellen, der nur 16 Stunden in zwei Tagen arbeiten möchte.«
Nelmes nannte als grundlegenden Grund für die Änderungen neben der Flexibilität für Mitarbeiter, insbesondere für Eltern, auch die Berücksichtigung weiblicher und männlicher Körperzyklen.
»Menstruationsgesundheit: Bei uns sind überwiegend Frauen beschäftigt, und es gibt Phasen im Zyklus einer Frau, in denen Energie und Immunsystem mal stärker, mal schwächer sind. Flexibilität ermöglicht es Frauen, diese Phasen zu nutzen und über ihren gesamten Zyklus hinweg hohe Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.