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Black Recon: Mikrodrohnen-Plattform für kontinuierliche autonome Aufklärung
Einer kontinuierlichen militärischen Aufklärung mit Drohnen machen die Batterien oft einen Strich durch die Rechnung. Black Recon soll das ändern.
Black Recon fängt Mikro-Drohnen mit einem Greifarm ein.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Der Spezialist für Drohnenüberwachungstechnik Teledyne FLIR Defense hat das Mikrodrohnensystem Black Recon für militärische Überwachungs- und Aufklärungsmissionen entwickelt und auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory vorgestellt. Die Drohnen starten von mobilen Militärfahrzeugen oder festen Basen aus selbstständig und führen autonom ihre Missionen durch. Zurückgekehrte Drohnen werden mit einem Greifarm eingefangen und gegen eine neue, aufgeladene Drohne ausgetauscht, sodass Überwachungs- und Aufklärungsaufgaben nahtlos weitergeführt werden können.
Mit Mikrodrohnen können in militärischen Einsätzen Bodentruppen den Gegner aufklären und sich ein Lagebild über die Gefechtsfeldsituation machen. Die begrenzte Akkulaufzeit der Drohnen führt jedoch zu Lücken in der Aufklärung, sodass kein kontinuierliches Lagebild vorliegt. Das „Black Recon“ soll diese Lücke füllen können, indem Mikrodrohnen autonom von einer mobilen oder festen Plattform aus starten, dort wieder landen und sich automatisch abwechseln, sobald der Flugakku im Einsatz zur Neige geht.
Bei Black Recon handelt es sich um eine kombinierte Start-Lande-Aufladestation, von der aus kompatible Mikrodrohnen wie etwa die Black Hornet 4 desselben Herstellers operieren können. Drei solcher Drohnen nimmt Black Recon auf. Die Drohnen sind dort geschützt in einer verschlossenen Box untergebracht, die sich automatisch öffnet, sobald eine der Drohnen zu ihrer Mission startet oder von ihr zurückkehrt.
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Die Black Hornet 4 wiegt etwa 70 g und ist mit allerlei Sensorik ausgerüstet, die ihr zum einen die Durchführung autonomer Missionen ermöglicht. Zum anderen gestattet sie die Aufzeichnung und das Weiterleiten von Echtzeitbildern in Tag- und Nachtsituationen an mechanisierte Kampfeinheiten und Gefechtsbasen. Mehr als 30 Minuten können „Black Hornet“-Drohnen im Einsatz sein, andere Drohnen des Herstellers, die ebenfalls mit dem „Black Recon“-System kompatibel sind, bis zu 60 Minuten.
Nach ihren Missionen kehren die Mikrodrohnen zu ihrer „Black-Recon“-Station zurück. Zur Landung öffnet die Box automatisch und ein Greifarm schnappt sich die Drohne aus der Luft, um sie an einer Ladestation zu positionieren, die die Drohnenbatterie wieder auflädt. Im Rotationsprinzip wechseln sich die Drohnen so nacheinander ab oder sie führen zeitgleich verschiedene Missionen durch.