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Dragon Quest kündigt eine neue Zusammenarbeit mit Googles Gemini für ein Live-Event in Tokio an
Trotz Kontroversen um den KI-Begleiter Chatty Slimey veranstalten Square Enix und Google in Japan ein neues AR-Event mit generativer KI.
Bereits im März kündigte Square Enix eine Zusammenarbeit mit Google Gemini an. Damals ging es um einen KI-gestützten Begleiter namens „Chatty Slimey“ für das Japan-exklusive MMORPG Dragon Quest X. Nach gespaltenen Reaktionen folgt jetzt direkt die nächste Ankündigung rund um Dragon Quest und Gemini.
Wie Automaton berichtet, setzen Square Enix und Google Gemini ihre Kooperation fort. Am 30. Juli steigt ein Live-Event direkt in Tokio. Das Event hört auf den Namen „Gemini Quest“ und findet an vier verschiedenen Standorten in den bekannten Stadtteilen Shibuya und Harajuku statt.
Einige Details zur Teilnahme sind noch unklar. Wie die Famitsu berichtet, müssen sich Spieler jedoch verbünden, um den „in der echten Welt wiederauferstandenen Drachenkönig zu versiegeln“. An den Veranstaltungsorten tauchen offenbar „riesige Statuen von Monstern wie Schleimen“ auf. Wenn ihr mitmachen wollt, knipst ihr mit der Gemini-App Fotos dieser Statuen und wirkt per AR (Augmented Reality) Zaubersprüche. Dabei generiert die App Bilder, die euch „im Kampf gegen die Monster“ zeigen.
Square-Enix-Präsident Takashi Kiryu betonte wiederholt, dass das Studio generative KI in der Entwicklung und im Marketing einsetzen möchte, um neue Formate zu testen und Entwicklungsabläufe zu optimieren.
„Spieler, die die Quests erfolgreich abschließen, sichern sich eine limitierte physische ‚Minimedaille‘ mit Gravuren bekannter Dragon-Quest-Monster wie Schleimen und Killermaschinen“, heißt es auf der Website des Events. Klickt euch ruhig mal durch den Link. Die Bildbeispiele dort – genau wie das Titelbild oben – machen schnell klar: Hier kommt generative KI zum Einsatz.
Der Einsatz generativer KI in der Spieleentwicklung stößt zwar weltweit auf spürbaren Gegenwind. Aktuelle Berichte zeigen jedoch, dass asiatische Studios die Technologie immer aggressiver vorantreiben. Bereits im Januar wurde bekannt, dass auch südkoreanische Entwickler mithilfe von KI auf dem globalen Markt angreifen wollen.