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Silent Hill Townfall: Fernseher ist Trumpf, Kampf nur die Notlösung
Silent Hill: Townfall setzt erstmals in der Spiele-Reihe auf Kämpfe aus der Ego-Perspektive. Ein ausführliches Hands-on liefert neue Details zu Stealth, Rätseln und Technik. Trotz Revolver und Nahkampfwaffen soll die Flucht vor den Kreaturen meist die bessere Wahl bleiben.
Der Protagonist Simon reist nach St. Amelia, einer verlassen wirkenden Küstenstadt in Schottland. Weshalb er dorthin zurückkehrt und welche Ereignisse real sind, bleibt zunächst unklar. Zwischen nebligen Straßen, unterirdischen Anlagen und der rot beleuchteten Anderswelt verschwimmen Erinnerungen, Halluzinationen und übernatürliche Ereignisse.
Ein rund vierstündiges Hands-on des PlayStation Blogs verrät nun mehr über den Spielablauf. Townfall verbindet Erkundung und Rätsel mit Stealth-Passagen und Kämpfen aus der Ego-Perspektive.
Das wichtigste Werkzeug im Spiel ist ein tragbarer Röhrenfernseher, den Simon früh im Verlauf findet. Durch das Einstellen verschiedener Frequenzen empfängt er Signale, die Hinweise auf Rätsel sowie auf die Vergangenheit der Stadt und ihrer Bewohner liefern.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Suche nach der verschwundenen Krankenschwester Zoe. Gegenstände in ihrer Wohnung, der örtlichen Klinik sowie einer Apotheke erzählen von Fehlern und Schuldgefühlen. Die Rätsel sollen damit nicht nur den Spielfortschritt ermöglichen, sondern zugleich Teile der Handlung vermitteln.
Der Fernseher besitzt daneben eine praktische Funktion: Auf bestimmten Frequenzen macht er Kreaturen sichtbar, die sich hinter Wänden oder im dichten Nebel befinden. Spieler können dadurch ihre Route planen und den Gegnern möglichst aus dem Weg gehen.
Verstecken und Schleichen sollen in Townfall häufig sinnvoller sein als eine direkte Konfrontation. Simon kann hinter Autos, Mauern und Zäunen hervorschauen oder sich in Schränken, Schuppen und halb geöffneten Türen verbergen. Flaschen, Ziegelsteine, Radios und Fernseher lassen sich verwenden, um Gegner abzulenken.
Kommt es dennoch zum Kampf, stehen zunächst improvisierte Holzkeulen zur Verfügung. Mit ihnen können Angriffe geblockt und anschließend gekontert werden. Die Waffen halten jedoch nur wenige Auseinandersetzungen aus, während Simon bereits von einzelnen Gegnern schnell überwältigt werden kann.
Später erhält der Protagonist auch einen Revolver. Dieser richtet größeren Schaden an, muss aber Patrone für Patrone nachgeladen werden. Zudem locken die lauten Schüsse weitere Kreaturen an, sodass die Schusswaffe eine gefährliche Situation zusätzlich verschärfen kann.
Silent Hill: Townfall wird in einem breiten Seitenverhältnis von 21:9 dargestellt, "um ein cineastisches Erlebnis zu schaffen". Auf der PlayStation 5 stehen ein Qualitätsmodus mit 30 FPS und ein Leistungsmodus mit 60 FPS zur Wahl. Für die PS5 Pro nennen die Entwickler PSSR-Upscaling und Raytracing als grafische Verbesserungen.