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Microsoft arbeitet weiter an Windows 11: Diese vier Bereiche kommen noch dazu
von caschy
Aug. 1, 2026 |
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Microsoft, besser gesagt Pavan Davuluri, der Windows-Kopf, hat einen Zwischenstand zu den im März angekündigten Verbesserungen für die Qualität von Windows veröffentlicht. Viele der Änderungen wurden in den vergangenen Monaten zunächst mit Windows Insidern getestet. Ab Herbst 2026 sollen sie schrittweise breiter auf Windows-11-PCs ausgerollt werden.
Im Mittelpunkt stehen weiterhin Performance, Zuverlässigkeit und eine insgesamt besser abgestimmte Bedienung. Microsoft arbeitet unter anderem an einer ruhigeren und übersichtlicheren Windows-Suche. Die Startseite soll weniger unruhig wirken, Suchergebnisse sollen klarer dargestellt werden und Werbeinhalte in Web-Ergebnissen sollen verschwinden.
Auch Taskleiste und Startmenü werden überarbeitet. Nutzer sollen die Position der Taskleiste künftig stärker anpassen können. Für das Startmenü sind zusätzliche Personalisierungsoptionen vorgesehen. Widgets und der zugehörige Feed sollen ebenfalls mehr Kontrolle bieten und standardmäßig weniger störend auftreten.
Beim Datei-Explorer konzentriert sich Microsoft auf eine bessere Reaktionsgeschwindigkeit und höhere Zuverlässigkeit. Dafür wurde die zugrunde liegende Architektur überarbeitet. Bekannte Probleme im Bereich Home, etwa instabile Übergänge und unscharfe Vorschaubilder, sollen ebenfalls behoben werden. Auch Adressleiste, Dateigrößen, Tastaturnavigation und das Umbenennen von Dateien will Microsoft verbessern.
Windows-Updates sollen künftig weniger in den Arbeitsablauf eingreifen. Genannt werden unter anderem die Möglichkeit, Updates während der Ersteinrichtung zu überspringen, sowie längere Update-Pausen. Außerdem wurde das Windows-Insider-Programm vereinfacht. Es gibt weniger Kanäle und mehr Kontrolle darüber, welche Funktionen getestet werden.
Parallel arbeitet Microsoft an Treibern und Gerätekompatibilität. Mit der Driver Quality Initiative soll die Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Treibern im gesamten Windows-Ökosystem steigen. Erste Fortschritte nennt Microsoft für USB4-Docks, Bluetooth-Geräte wie AirPods und die Druckererkennung im Netzwerk. Auch Start- und Anmeldezeiten, Windows Hello sowie die Speicherverwaltung sollen besser werden.
Für die kommenden Monate nennt Microsoft vier zusätzliche Schwerpunkte:
Onboarding und Setup: Die Ersteinrichtung von Windows soll schneller und effizienter werden.
Speicheroptimierung: Geräte mit 8 GB RAM oder mehr sollen von einem geringeren Speicherbedarf profitieren. Dadurch soll Windows im Alltag reaktionsschneller laufen.