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Yoshi and the Mysterious Book: Entwickler verraten, wie das Spiel von der Switch-2-Power profitiert
Dank der neuen Hardware entfielen lästige Limitierungen. Das Team von Good Feel konnte dadurch gigantische Kreaturen und riesige Monster-Massen realisieren.
Die Macher von Yoshi and the Mysterious Book haben sich dazu geäußert, wie sie die Leistungsfähigkeit der Nintendo Switch 2 während der Entwicklung des Spiels ausgenutzt haben.
Als die Arbeiten an dem Titel begannen, sollte er noch für die erste Nintendo Switch erscheinen. Im Laufe der Entwicklung entschied man sich jedoch für einen Wechsel der Plattform.
In der neuesten Ausgabe des Magazins Nintendo Dream erklären Senior Producer Etsunobu Ebisu, Director Masahiro Yamamoto und Producer Hisashi Nogami, wie ihnen die Switch 2 vor allem dabei half, Einschränkungen zu vermeiden.
Das japanische Studio Good-Feel ist ein enger First-Party-Partner von Nintendo. Das Team ist berühmt für seine kreativen Material-Optiken und entwickelte zuvor bereits Erfolgs-Titel wie Yoshi's Woolly World (2015) aus Garn und Yoshi's Crafted World (2019) im charmanten Bastel-Look.
Unsere grundsätzliche Herangehensweise hat sich eigentlich kaum verändert", erklärt Yamamoto. "Die zusätzliche Leistung der Konsole war aber enorm hilfreich. Wir konnten unsere Ideen dadurch viel besser in die Tat umsetzen."
"Nehmt zum Beispiel Kreaturen wie die Scatterpuffs, deren Anzahl auf dem Bildschirm stetig wächst", ergänzt Nogami. "Da hatte ich auf der ersten Switch echte Bedenken, ob die Hardware das packt. Auf der Switch 2 konnten wir sie sich einfach munter immer weiter vermehren lassen"
Laut Yamamoto konnte man den angestrebten Enzyklopädie-Stil dadurch viel besser einfangen. Ebenso fiel das strikte Limit für die maximale Anzahl der Kreaturen auf dem Bildschirm größtenteils weg.
"Wir haben extrem viel Arbeit in die Grafik gesteckt", betont Nogami. "Dadurch kommt diese Enzyklopädie-Welt jetzt wirklich hervorragend zur Geltung. Das verdanken wir definitiv der Power der Switch 2. Und dann meinte das Team von Good-Feel noch scherzhaft, es sei ohnehin ihre Spezialität, riesige Dinge auf den Bildschirm zu zaubern."
Auch in anderen Situationen half die bessere Technik der Switch 2, wie Yamamoto weiter ausführt: "Ganz so simpel ist es natürlich nicht. Man kann die Dinge nicht einfach nur optisch aufblähen. Thudd zum Beispiel ist eine gigantische Kreatur und kann genau deswegen Yoshi komplett verschlucken oder Unmengen an Wasser einsaugen. Die Switch 2 machte es uns deutlich leichter, genau diese Art von Überraschungsmomenten zu inszenieren, die nur durch schiere Größe überhaupt erst möglich werden."