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Enginefall in der Vorschau: Ein Survival-Shooter auf dem Snowpiercer-Zug – „Rust für Leute mit Job“
Ähnlich wie Rust gibt es in dem Online-Shooter im Grunde keine Regeln. Man sucht Rohstoffe, um bessere Waffen und Ausrüstung zu bauen und eine Basis zu errichten, während man ständig von anderen Spielern angegriffen werden oder sich mit ihnen zusammentun kann. Anders als Rust bietet Enginefall allerdings eine sichere Basis sowie andere Mechanismen, die auch weniger engagierten oder versierten Spielern ein unterhaltsames Spielen ermöglichen. Erscheinen soll der Titel noch in diesem Jahr für PC.
Rust... schon mal gespielt? Für mich war es eins der frustrierendsten Erlebnisse in Sachen Shooter, Crafting und Basisbau, aber auch eins mit starken Erfolgserlebnissen, so sich welche einstellen. Es frisst nur leider eine Menge Zeit und Aufwand, um überhaupt in Schwung zu kommen. Und all das will Red Rover Interactive mit seinem Enginefall anders machen.
Red Rover, das sind Entwickler, die zuvor an DayZ, Dune Awakening und Conan Exiles gearbeitet haben und dass ihr Spiel von Rust inspiriert ist, sprechen die Entwickler klar an – während sie es gleichzeitig „Rust für Spieler mit einem Job“ nennen. Immerhin soll sich Enginefall auch dann nach einem lohnenswerten Spiel anfühlen, wenn man nur 45 bis vielleicht 60 Minuten Zeit dafür hat.
Wie das gehen soll? Indem man sich bei genreverwandten Spielen, genauer gesagt Battle-Royale- sowie Extraction-Shootern bedient. Und indem man nicht in einer komplett offenen Welt unterwegs ist, sondern von einer relativ sicheren Basis aus in Runs startet, um Ressourcen oder wertvolle Ausrüstung zu sammeln und Missionen für verschiedene Fraktionen zu erledigen.
Das Ganze funktioniert so: Nachdem auf der apokalyptischen Erde so ziemlich alles zerstört wurde, fahren dort nur noch gigantisch lange Züge, auf denen sich eine Mehrklassengesellschaft in entsprechend markierte und voneinander getrennte Wagons verteilt hat. Wer da an Snowpiercer denkt, liegt vollkommen richtig, denn genau das diente Red Rover als erzählerische Vorlage. Nur dass die Titan genannten Züge in Enginefall etliche Meter breit (ich schätze etwa 30) sowie entsprechend lang sind und sich die eigentlichen Bewohner in Sicherheit gebracht haben, nachdem ihre rollende Heimat von Piraten überrannt wurde.
Freerailers nennen die sich und einen davon spielt man natürlich selbst, wobei sich im fertigen Spiel bis zu 100 in einem Zug befinden sollen, um dort gemeinsam oder gegeneinander zu looten – ganz ähnlich eben wie in Rust, nur dass man hier freilich keine Bäume fällt, sondern Müllbeutel, Altmetallkisten und ähnliche Quellen zerschlägt, um entsprechende Ressourcen dort herauszuholen.
Nun sieht es nicht unbedingt schön aus, wenn an zwar dafür gedachten Stellen, aber doch irgendwie in den Gang gekippten „Müllhalden“ etliche Haufen irgendwelcher Rohstoffe herumliegen. Ohnehin würde ich die Grafik nicht zu den Stärken von Enginefall zählen – auch weil die Wagons praktisch durchgehend symmetrisch aufgebaut sind. Dadurch ist die Kulisse reizloser, als sie vielleicht sein könnte.
Ihr könnt im Moment ja schon einen Blick auf das Spiel werfen, da im Rahmen des Steam Next Fest eine Demo veröffentlicht wurde. Ich selbst war gut zwei Stunden lang in einer Beta-Version unterwegs, durch die mich der Marketing & Publishing Director des Studios, John King, geführt hatte. Mit seiner Expertise sind wir durch einen kompletten Zug bis in den Führerstand gelangt, wo wir Treibstoffkerne (Fuel Cores) entwendet haben, um uns bei der Gelegenheit noch die Uniform der Zugführer anzulegen und einen Funkspruch an alle im Zug befindlichen Spieler abzusetzen. Kein Scherz: Wer es bis dahin schafft, kann eine solche Durchsage machen, was ich ausgesprochen unterhaltsam fand.
Nun dürfte der Weg dorthin im Normalfall kein Zuckerschlecken sein, denn ob man mit anderen Freerailern zusammenarbeitet oder von denen kurzerhand erschossen wird – auch in Enginefall ist beides jederzeit möglich. Glück im Unglück: Man kann jederzeit einen Rücksetzpunkt craften, auf dass der leibliche Kö