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Apple - Eigentlich wollte es Apple verhindern, nun sagt Tim Cook: »Preiserhöhungen sind unvermeidbar«
Tim Cook hat in einem Interview mit dem Wall Street Journal kommende Preiserhöhungen bestätigt. (Bild: Apple, Tim Cook)
Apple hat sich durch langfristige Lieferverträge und massive Vorauszahlungen feste Speicherkapazitäten bis weit ins Jahr 2026 gesichert. Zudem hat der Tech-Riese einen Weg gefunden, zunehmend gleiche Schlüsselkomponenten in mehreren Produktlinien einzusetzen.
Das ist passiert: Der amtierende CEO Tim Cook hat dem Wall Street Journal gegenüber nun Preiserhöhungen für seine Produkte aufgrund von RAM-Mangel bestätigt.
»Leider sind Preiserhöhungen unvermeidbar«. »Wir tun unser Bestes, um die enormen Erhöhungen, die an uns weitergegeben werden, abzufedern, und wir haben versucht, unsere Kunden vor diesen Erhöhungen zu schützen, aber die Situation ist nicht mehr tragbar.«
Bislang nannte der amtierende CEO keine Details zu Zeitpunkt, Umfang oder den betroffenen Produkten.
Apple hat bereits vorgefühlt: Beim Mac mini wurde die günstigste Speicherversion schlicht aus dem Sortiment gestrichen, wodurch sich der »Einstiegspreis« quasi durch die Hintertür erhöhte.
Cook differenziert im Gespräch mit dem WSJ zwischen klassischem DRAM und High-Bandwidth-Memory für KI-Server – Letzteres beansprucht aktuell einen Großteil der globalen Kapazitäten.
»Das Angebot ist geringer, gerade jetzt, wo die Verbraucher Geräte benötigen und die Speicherhersteller die enormen Preiserhöhungen weitergeben.«
Als Antwort auf die Speicherkrise hat Apple erst vor wenigen Monaten das MacBook Neo auf den Markt gebracht, das mit 8 GB RAM auskommt. In der Community und bei der Presse kam das Gerät aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut an.
Die nächste Produktankündigung wird voraussichtlich im September 2026 erfolgen, bei der das neueste Line-up der iPhones und Apple Watches vorgestellt wird. Darunter das iPhone 18 Pro (Max) und das iPhone Air 2.