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Entscheidungen in Spielen - Manchmal ist unsere Wahl schnurzpiepegal, in diesen Fällen nervt es euch besonders
Moment Mal, The Witcher 3 und Baldur's Gate 3 sind doch eigentlich für schwere und wichtige Entscheidungen bekannt!
Glaubt ihr an den freien Willen? Sogenannte deterministischen Weltanschauungen gehen davon aus, dass jedes Ereignis von Vorbedingungen festgelegt ist. Aufbauend darauf wird dann auch argumentiert, unser freier Wille wäre nur eine Illusion und unsere Entscheidungen tatsächlich vorbestimmt durch Biologie, äußere Umstände und gemachte Erfahrungen.
Auch in Videospielen sind vermeintlich wichtige Entscheidungen manchmal nur ein billiger Trick. Egal was wir sagen oder tun, am Ende landen wir doch beim selben Ergebnis. Wir haben euch gefragt, welche Beispiele euch dafür einfallen und auf den Geist gehen. Das sind eure Antworten.
Schauen wir mal an, was ihr so sagt. Wir haben schon Skyrim erwähnt, aber Bethesda-Spiele im Allgemeinen sind Gnuyokuhtoo bei Entscheidungen ein Dorn im Auge:
Generell die Bethesda-Rollenspiele. Bislang hieß es sowohl bei Elder Scrolls als auch bei Fallout immer alle Möglichkeiten und Enden sind Kanon, sie existieren parallel. Selbst in der Fallout-Serie ist man meist sehr bemüht, nicht eine Version als definitiv gegeben hinzustellen (zum Beispiel existieren viele Fraktionen, die man im Spiel mehr oder weniger ausschalten konnte, dann doch noch irgendwie, sie tauchen wieder auf, bekriegen sich intern ohne endgültiges Ergebnis, etc.).
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Fallout ist tot, lang lebe Fallout! Wie geht es nach Staffel 2 weiter?
Wanty hat dagegen zuallererst Splinter Cell: Pandora Tomorrow im Kopf:
Das Erste, was mir einfällt, ist die Aufzug-Szene in Splinter Cell: Pandora Tomorrow. Da musste man sich schnell entscheiden, ob man einen Befehl ausführt und eine Person erschießt oder nicht. Was wurde da viel drüber geredet. Es hat quasi Null Effekt.
Im Spiel werden wir per Funk angewiesen, eine unbewaffnete Verbündete namens Dahlia Tal zu erschießen. Leisten wir Folge, ist das Thema damit erledigt, andernfalls kehrt Dahlia später zurück - und versucht uns zu erschießen. So oder so erledigen wir die Verräterin und bekommen nur ein wenig Ärger, wenn wir nicht sofort zur Waffe greifen.
Die Entscheidungen von Witcher 2 müssen sich eigentlich - im Gegenteil dazu - nicht wegen mangelnder Auswirkungen verstecken: Immerhin gibt es zwei komplett unterschiedliche zweite Kapitel, je nachdem, wem wir uns nach dem ersten Drittel des Spiels anschließen. Das Problem für WilburWetter liegt jedoch an anderer Stelle: