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KI - Fast 58.000 Studenten müssen ihre Prüfung wiederholen, weil eine KI sie überwachen sollte und versagt hat
Bei der Aufnahmeprüfung der UNAM in Mexiko gab es dieses Jahr zu viele Schummler. (Bild: Ivan Hernández / Wikimedia Commons)
Über 100.000 angehende Studenten bewerben sich jedes Jahr an der UNAM, der größten und renommiertesten Uni Mexikos. In diesem Jahr wurden die Aufnahmeprüfungen nicht vor Ort durchgeführt.
Weil die KI, die die Prüflinge überwachen sollte, offenbar versagt hat, müssen nun fast 60.000 Menschen nochmal antreten.
Insgesamt nahmen in diesem Jahr knapp 160.000 Menschen an der Aufnahmeprüfung der Universität teil. Der Aufbau setzte dabei erstmals nicht auf physische Anwesenheit.
Stattdessen mussten die Teilnehmer den LockDown-Browser nutzen, der für die Zeit des Tests eine Reihe von Grundfunktionen des PCs einschränkt. So kann man den Browser etwa nicht verlassen oder minimieren, keine anderen Fenster aufrufen und nicht drucken.
Gleichzeitig musste die Webcam der Teilnehmer durchgehend aktiviert sein. Eine KI sollte die Bilder überwachen und etwa erkennen, wenn jemand aufsteht, ein Smartphone nutzt, auf einen anderen Bildschirm guckt oder mit jemand anderem den Platz tauscht.
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Wie über die Uni-Zeitung erklärt wurde, muss der Test nun wiederholt werden. In den Ergebnissen waren nämlich einige Ungewöhnlichkeiten aufgetaucht.
So erreichten insgesamt 16,3 Prozent der Teilnehmer im Test 100 Punkte oder mehr. Zwischen 2021 und 2025 waren es im Schnitt nur 3,5 Prozent gewesen. 5,5 Prozent hatten am Ende sogar 110 Punkte oder mehr. Hier lag der Wert in den Jahren davor durchschnittlich bei nur 0,9 Prozent.
Natürlich kann es sein, dass dieser Jahrgang einfach nur extrem begabt ist. Wahrscheinlicher ist aber, dass viele Teilnehmer Wege gefunden und genutzt haben, mit denen die KI-Überwachung und die Sicherheitsvorkehrungen umgangen werden konnten.