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Künstliche Intelligenz - Die größten Stärken von ChatGPT, Gemini und Claude – und die jeweilige Kehrseite
(Bildquelle: OpenAI | Anthropic | GameStar Tech - Jan Stahnke)
Es gibt nicht die beste KI. Es gibt nur die beste Wahl für eine KI, wenn ihr spezifische Aufgaben im Kopf habt. Deswegen verrate ich euch die jeweils größte Stärke und Kehrseite der momentan meistgenutzten LLMs (Large Language Models): ChatGPT, Claude und Gemini.
Dieser Artikel ist übrigens vom ehemaligen Google-Mitarbeiter Jeff Su inspiriert, der auf YouTube, TikTok und Co. ebenfalls Inhalte zu KI und Arbeitseffizienz postet. Schaut also gerne auf seinen Kanälen vorbei.
ChatGPT ist nicht die beste KI, aber verdammt zuverlässig bei vielen Aufgaben. Die große Stärke: Das Modell setzt komplexe Anweisungen buchstäblich um. Gebt ihm eine lange Checkliste, und es hakt sie nacheinander ab.
Mit »zuverlässig« meine ich allerdings nicht, dass immer alles sofort stimmt, sondern dass ChatGPT seltener Anweisungen auslässt, die ihr gegeben habt.
Andere Modelle überspringen gerne mal eine Aufgabe oder denken, sie verstehen es besser, und ändern ihre Vorgehensweise entsprechend. Bei ChatGPT passiert das deutlich seltener. Wenn ihr eine komplizierte Aufgabe mit vielen Anforderungen habt und keine davon fehlen darf, startet mit ChatGPT.
Faustregel: Komplexe Anweisungen, viele Details, es soll nicht viel fehlen? → ChatGPT.
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Wenn der Chatbot zur Gefahr wird: KI und unsere Psyche
Die größte Schwäche von ChatGPT ist meiner Meinung nach die recht häufigen Halluzinationen und teils sehr inkonsistenten Antworten – oft bei sehr ähnlichen oder gar gleichen Prompts.
ChatGPT gibt also gerne mal Fehlinformationen heraus und liefert mal mehr, mal weniger qualitativ hochwertige Ergebnisse.