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Nintendo: 4,48 Millionen Konsolen und 43,27 Millionen Spiele im Quartal verkauft
von caschy
Aug. 6, 2026 |
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Nintendo hat seine Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Beim Konsolenabsatz ging es bei der Nintendo Switch 2 erwartbar nach unten, bei den Spielen hingegen deutlich nach oben.
Nintendo setzte von April bis Juni 2026 insgesamt 4,48 Millionen Konsolen ab. Davon entfielen 3,82 Millionen Einheiten auf die Nintendo Switch 2. Das entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 34,4 Prozent, allerdings war die Konsole im Vorjahresquartal neu auf den Markt gekommen. Die ältere Nintendo Switch kam noch auf 660.000 verkaufte Geräte, 31,8 Prozent weniger als im Vorjahr.
Nintendo betont, dass sich die Switch 2 in ihrem zweiten Jahr besser entwickle als die erste Switch in einer vergleichbaren Phase. Bis zum 30. Juni summierten sich die Verkäufe der Switch 2 auf 23,68 Millionen Einheiten. Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet Nintendo mit 16,5 Millionen weiteren Konsolen. Bei der alten Switch sind noch 2 Millionen Geräte eingeplant.
Bei Software sieht die Lage besser aus. Insgesamt verkaufte Nintendo im Quartal 43,27 Millionen Spiele. Die Switch 2 steuerte 9,46 Millionen Einheiten bei, ein Plus von 9,2 Prozent. Für die ältere Switch gingen sogar 33,81 Millionen Spiele über die (virtuelle) Ladentheke, 38,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Tomodachi Life: Living the Dream war mit 7,94 Millionen ausgelieferten Einheiten besonders erfolgreich. Beim Verkauf an Endkunden hat der Titel laut Nintendo inzwischen weltweit die Marke von 8 Millionen überschritten. Pokémon Pokopia kam im Quartal auf 1,27 Millionen Einheiten. In Japan wird das Spiel allerdings von The Pokémon Company vertrieben.
Für das gesamte Geschäftsjahr plant Nintendo mit 60 Millionen verkauften Switch-2-Spielen und 105 Millionen Spielen für die ursprüngliche Switch. Die Software bleibt damit der klare Treiber: Der Digitalanteil stieg im Quartal auf 61,5 Prozent, während die digitalen Umsätze um 90 Prozent auf 132,7 Milliarden Yen zulegten.
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