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Guild Wars 3: Neue Völker sind in der Zukunft nicht ausgeschlossen
Das Studio gewährt Einblicke in Menschen, Asura sowie Kodan und baut das MMO bewusst für zukünftige Spezies-Erweiterungen aus.
Ein neuer Blogpost von ArenaNet bringt die Diskussion um spielbare Völker in Guild Wars 3 ins Rollen. Er liefert spannende Einblicke in die vier Optionen, die euch zum Launch zur Verfügung stehen. Außerdem deutet das Studio an, dass später noch weitere Spezies hinzukommen könnten.
Der Beitrag mit dem Titel 'Our Approach to Playable Species in Guild Wars 3' stellt gleich zu Beginn klar: Zum Release könnt ihr aus vier Völkern wählen. Menschen und Asura konntet ihr bereits in den Vorgängern spielen. Die Kodan (Bärenmenschen) sind hingegen ein absoluter Fan-Favorit und in Guild Wars 3 zum ersten Mal spielbar. Was das vierte Volk angeht, hält sich ArenaNet aktuell noch bedeckt.
Ab nächster Woche verraten die Entwickler nach und nach mehr Details zu den einzelnen Völkern. Das wohl spannendste Highlight des Beitrags folgt jedoch etwas weiter unten. In einem Abschnitt namens 'Designing for Future Flexibility' sagt ArenaNet klipp und klar: Sie bauen das Spiel gezielt so auf, dass sie später problemlos weitere spielbare Spezies hinzufügen können.
Das klingt im ersten Moment vielleicht nicht nach einer großen Sache. Für Guild-Wars-Fans öffnen sich dadurch aber viele spannende Türen. Guild Wars 2 – das beliebte MMO von ArenaNet – hielt seit seinem Release stur an denselben fünf Völkern fest. Einige davon, wenn auch vielleicht nicht alle, könnten in Guild Wars 3 ein Comeback feiern.
Die Charr sind zum Beispiel extrem beliebt. Sie spielten in Guild Wars 1 eine riesige Rolle und mischten in Guild Wars 2 als spielbares Volk mit. Dass sie im Ankündigungs-Trailer zu Guild Wars 3 fehlten, stieß Teilen der Community sauer auf. Es sieht also ganz danach aus, als könnten sie zurückkehren – vielleicht ja Seite an Seite mit anderen Völkern wie den Zwergen (Daumen drücken!).
Die einzige Hürde scheint technischer Natur zu sein. Der Blogpost erklärt dazu: "Die einzige Ausnahme bilden Spezies mit einer extremen Körpersilhouette. Diese würden aufwendige, völlig einzigartige Anpassungen erfordern und könnten nicht auf unsere bestehenden Systeme zugreifen. Spielbare Forgotten mit ihren vier Armen und dem schlangenartigen Körper sind beispielsweise keine Option."
Der Beitrag betont außerdem: Keines der spielbaren Völker bringt euch spürbare spielerische Vorteile. Eure Wahl dient rein der optischen Anpassung und eurer persönlichen Entfaltung im Spiel.
Solche Aussagen laden natürlich geradezu zum wilden Spekulieren ein. Guild Wars gibt es schon so lange, dass über die Jahre unzählige abgedrehte und wunderbare Spezies ins Spiel kamen. In Guild Wars 2: Heart of Thorns trefft ihr beispielsweise auf laufende, sprechende Froschmenschen – und die sind einfach großartig. Da fragt ihr euch sicher direkt, was das Spiel sonst noch so v-Orr-hat (sorry!).