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Nvidia ENPIRE - Die KI braucht euch nicht baldmehr: Sie kann ihre Grafikkarte jetzt selbst einbauen
Eine der Demonstrationen aus Nvidias ENPIRE-Forschungsprojekt: Ein Roboterarm setzt eine Grafikkarte in ein Mainboard ein. (© Nvidia Gear Lab)
Bis zu einer Welt der autonomen Roboter ist es noch ein ganz schön weiter Weg. Die Köpfe bei Nvidia lassen sich davon nicht beirren und bringen schon seit Monaten immer wieder neue Meldungen zum Stand des Fortschritts.
Eine solche stammt nun vom KI-Chef Jim Fan auf LinkedIn, wo er ein neues Framework namens ENPIRE vorstellte. Das Ziel: Roboter sollen zu einer gegebenen Aufgabenstellung eigenständig lernen, verbessern und diese schließlich ohne menschliche Aufsicht ausführen können.
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Konkret übergibt Enpire KI-Coding-Agenten den gesamten Forschungskreislauf beim Robotertraining – vom Szenenreset über den Versuch bis zur Code-Überarbeitung. Die Idee stammt von Forschern aus Nvidias GEAR Lab (»Generalist Embodied Agent Research«), der Carnegie Mellon University und der University of California.
Als Coding-Agenten kamen Codex mit GPT-5.5, Claude Code mit Opus 4.7 sowie Kimi Code mit Kimi K2.6 zum Einsatz. Getestet wurden diese an einer Roboterflotte aus acht Stationen à zwei Armen. Das Ergebnis laut den Forschern: 99 Prozent Erfolgsquote bei anspruchsvollen Aufgaben, darunter eben der GPU-Einbau, der bei Weitem nicht das einzige Versuchsfeld darstellte:
Einer hält die Zange, der andere den Kabelbinder: Das Training der ENPIRE-Roboter beinhaltete auch eine Aufgabe aus unserem PC-Kabelmanagement. (© Nvidia Gear Lab)
ENPIRE – das Kürzel steht für Environment, Policy Improvement, Rollout und Evolution – automatisiert den bislang manuellen Forschungskreislauf.
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Die entscheidende Neuerung liegt nicht im KI-Modell, sondern in der Umgebung. Bisherige »AutoResearch«-Ansätze arbeiteten fast ausschließlich in Simulatoren. ENPIRE verlagert diesen Kreislauf erstmals auf reale Hardware und verzichtet dabei auf Simulation als Mittelsmann.