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heise+ | Okularkameras im Test: Das ganz Kleine auf dem Bildschirm
Spezialkameras ersetzen Lichtmikroskop-Okulare und übertragen Bilder per USB auf den PC. Ein Modell passt auch an Ferngläser und funkt das Bild aufs Smartphone.
Gute Lichtmikroskope haben eine hohe Lebenserwartung. Daher sind noch viele Modelle in Gebrauch, die abgesehen von einer elektrischen Lichtquelle nur aus Optik und robuster Mechanik bestehen. Sie fristen ihr Dasein in medizinischen Laboren, Bioräumen von Schulen, Büros von Biologen, aber auch in vielen Hobbyecken von Naturfreunden, Pilzsammlern und Insektenkundlern.
Okularkameras, die bei einem herkömmlichen Lichtmikroskop den Platz des Okulars einnehmen, bringen auch ältere Mikroskope ins IT-Zeitalter: Statt angestrengt durchs Okular zu peilen, lassen sich Bilder bequem am Monitor betrachten und verbessern. Gute Software erweitert die Möglichkeiten des Mikroskops, im einfachsten Fall durch schnelles Dokumentieren als Bild und Video. Aber auch computergestütztes Kalibrieren und Vermessen bis zu fortgeschrittener Bildverarbeitung sind möglich, etwa das Kombinieren mehrerer Fokusebenen.
Wir haben uns vier Okularkameras zu Preisen zwischen 52 und 210 Euro von zwei großen Mikroskopanbietern angeschaut, deren Portfolio Profiequipment und preisgünstige Einsteigerausstattung umfasst: Von Bresser stammen das MicrOkular Full HD (Art.-Nr. 5913650) und die WLAN-Okularkamera mit Display (Art.-Nr. 15068). Die Okularkameras EC5R 5.0MP und Swiftcam SC500 5MP firmieren noch unter dem Namen des kanadischen Mikroskopspezialisten Swift. Swift gehört zur chinesischen Motic-Gruppe, die unter anderem hochwertige Okularkameras für Swift und unter eigenem Namen herstellt.
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