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OpenAI: Neue, erschreckende Details zum Hugging-Face-Vorfall
Mitarbeiter von OpenAI enthüllen weitere Details rund um den Einbruch ihrer KI-Agenten bei anderen Firmen und offenbaren erschreckende Fahrlässigkeit.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Michael Dalton und Eric Wallace von OpenAI präsentierten auf der Black-Hat-Konferenz eine Analyse des „OpenAI-Hugging Face Incident“. Angekündigt war der Vortrag als eine „Technical Reconstruction and Its Implications for AI“ und er lieferte tatsächlich neue Einblicke in das Geschehen. Wer jedoch auf technische Details gehofft hatte, die Verteidigern helfen könnten, zu überprüfen, ob sie selbst auch ins Visier der Amok-laufenden KIs geraten sind, wurde enttäuscht.
Konkrete Indicators of Compromise (IoCs) wie die für Angriffe genutzten IP-Adressen oder Exploits gab es nicht. Dafür lieferte OpenAI faszinierende Einblicke in das „Denken“ und die daraus resultierende Vorgehensweise der KIs.
Insbesondere beschrieben die OpenAI-Redner recht detailliert, wie sich KI-Agenten über längere Zeiträume austauschten und zusammenarbeiteten. Zunächst stellte eine KI fest, dass ihr eine zur Lösung ihrer Aufgabe benötigte Datei fehlte. Die Tester hatten schlicht vergessen, diese bereitzustellen. In ihrem Bestreben, die Aufgabe trotzdem zu lösen, entdeckte die KI eine Sicherheitslücke, über die sie Dateien auf einem internen Server zur Paketverwaltung hochladen konnte. So platzierte sie auf dem Server eine Nachricht für andere KIs, eine Datei mit:
"Agent seeks soft-trace-34.pdb shalb961; upload if found!"
Und in der Tat: Andere KIs entdeckten diese Botschaft und fanden die gleiche Lücke, um Antworten und weitere Nachrichten auf dem Server zu hinterlassen.
Die KIs hatten ein „Message Board“ gefunden, wie es Dalton und Wallace bezeichnen. Darüber tauschten sie sich aus und organisierten sich spontan zu einem Schwarm, der gemeinsam an Problemen und deren Lösung arbeitete. Und dabei umgingen und ignorierten sie die Vorgaben ihrer Betreiber immer wieder. Das ging so weit, dass die KIs letztlich eine Zero-Day-Lücke in dem Server entdeckten und ausnutzten, um sich dort volle Administratorrechte zu verschaffen.
Das alles geschah bereits im Mai/Juni – also deutlich vor dem Angriff auf Hugging Face. OpenAI entdeckte das Sicherheitsproblem, beseitigte die Lücke im Paket-Server, räumte einmal gründlich auf – und machte dann weiter wie zuvor. Die Testumgebung war damit erwiesenermaßen ungeeignet, ihre hyperaktiven KI-Agenten einzusperren, doch OpenAI nahm nach eigenen Aussagen den Testbetrieb wieder auf.
OpenAI wischte nach dem #Fail einmal feucht durch und nahm dann den Testbetrieb wieder auf. Reflexion über ein mangelhaftes Sicherheitskonzept? Fehlanzeige.