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Personalausweis: Diese Neuerungen könnten kommen
von Caschy
Aug. 9, 2026 |
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Das Bundesinnenministerium arbeitet laut der Rheinischen Post an einer neuen Generation des Personalausweises. Die Entwicklung soll Ende 2027 abgeschlossen sein. Eine mögliche Änderung: Die Wohnanschrift könnte künftig nicht mehr sichtbar auf dem Dokument stehen.
Bislang wird die Adresse aufgedruckt oder nach einem Umzug per Aufkleber angepasst. Das Ministerium prüft nun, ob dieses Datenfeld und der damit verbundene Aufwand noch zeitgemäß sind. Viele Vorgänge liefen inzwischen digital, für den Nachweis der Anschrift könnten andere, möglichst barrierearme Lösungen genutzt werden. Denkbar wäre beispielsweise ein gesicherter Abruf der Daten vom Chip.
Auch der Petitionsausschuss des Bundestags sieht darin Vorteile. Dort wurde auf das Risiko hingewiesen, dass ein gestohlener Ausweis zusammen mit einem Schlüssel Rückschlüsse auf die Wohnung des Besitzers ermöglicht. Der Ausschuss hält alternative Nachweise der Meldeadresse für möglich.
Neben der Anschrift stehen weitere Anpassungen zur Diskussion: bessere kryptografische Absicherung, zusätzliche Sicherheitsmerkmale, ein größeres Lichtbild sowie möglicherweise ein Data-Matrix-Code. Endgültig beschlossen ist davon allerdings noch nichts.
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