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Sony und TSMC planen Milliardenfabrik für Bildsensoren in Japan
von Olli
10. Aug. 2026 |
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Sony und der taiwanesische Chip-Auftragsfertiger TSMC sprechen über eine gemeinsame Fabrik für Bildsensoren. Die dort produzierten Sensoren sollen vor allem in Autos und Robotern zum Einsatz kommen, die Fertigung könnte 2029 beginnen.
Nach Informationen von Bloomberg steht eine Investition von insgesamt 1 Billion Yen im Raum, umgerechnet rund 5,5 Milliarden Euro. Zuvor hatte bereits die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei über die Pläne berichtet. Offiziell bestätigt haben Sony und TSMC die Summe bislang nicht.
Als Standort ist Kumamoto im Süden Japans vorgesehen. TSMC betreibt dort bereits eine Chipfabrik, an der Sony als Minderheitsgesellschafter beteiligt ist. Beim neuen Gemeinschaftsunternehmen soll hingegen Sony die Kontrolle übernehmen. Eine spätere Erweiterung wäre denkbar, sofern die japanische Regierung das Projekt finanziell unterstützt.
Sony gehört zu den wichtigsten Anbietern von Bildsensoren und beliefert unter anderem Apple, Huawei und Samsung. Bislang landen die Komponenten vor allem in Smartphones und Kameras. Mit der neuen Fabrik würde Sony sein Sensorgeschäft stärker auf Fahrzeuge und Robotik ausrichten, ohne die komplette Produktion allein stemmen zu müssen.
Bis zum geplanten Produktionsstart 2029 ist allerdings noch reichlich Zeit. Offen sind derzeit unter anderem die endgültige Investitionssumme sowie Umfang und Bedingungen möglicher staatlicher Hilfen.
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