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Gabe Newell - Steam wird gerade von Klagen überrollt, aber der Chef kauft sich erstmal ein Haus für schlanke 70 Millionen US-Dollar
Gabe Newells neues Anwesen kostet mehr als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben verdienen.
Valve sieht sich aktuell aufgrund der eigenen Vertriebsplattform Steam mit verschiedenen Klagen, Ermittlungen und Sicherheitslücken konfrontiert. Teilweise drohen Schäden in Millionenhöhe. Wie mehrere News-Plattformen berichten, verleitet das den Gründer und Firmen-Chef Gabe Newell aber nicht zu Sparmaßnahmen - zumindest nicht mit seinem Privatvermögen.
Laut dem Forbes-Magazin besitzt Gabe Newell ein Gesamtvermögen von 11 Milliarden US-Dollar (9,59 Milliarden Euro) und ist damit Platz 292 der reichsten Menschen der Welt. Bedenkt jedoch, dass es sich hier um eine Schätzung handelt, die häufig stark von dem wirklichen Wert abweicht. Es ist jedoch nahezu sicher, dass Newell Multimilliardär ist.
Den größten Teil seines Vermögens hat er seinem Unternehmen Valve zu verdanken, das zu mehr als der Hälfte ihm allein gehört.
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Newell sträubt sich nicht, dieses Vermögen auch auszugeben. So kaufte er bereits vor einiger Zeit eine Superjacht für 430 Mio. Euro. Jetzt brauchte er dafür natürlich auch das passende Anwesen. Er entschied sich für ein 1.858 Quadratmeter großes Luxus-Haus an der Küste von Florida. Der Spaß kostete ihn abermals 70,8 Mio. US-Dollar (61,75 Mio. Euro).
Bei seinem Unternehmen, das auch einen großen Teil seines Vermögens ausmacht, sieht es derweil zwar finanziell noch rosig aus, doch es stehen trotzdem mehrere Krisen ins Haus. So wird Valve aktuell in Großbritannien auf 900 Mio. US-Dollar (785 Mio. Euro) verklagt, weil dem Unternehmen unter anderem unlauterer Wettbewerb vorgeworfen wird.
Eine weitere Sammelklage gibt es in den Niederlanden, wo Steam beschuldigt wird, Spielepreise künstlich nach oben zu kurbeln. Spieler sollen dadurch durchschnittlich einen Schaden von 130 Euro pro Person erlitten haben. In Deutschland wird hingegen gegen Steam ermittelt, weil sich die Plattform mutmaßlich nicht an den Digital Service Act der EU hält und keine zufriedenstellende Möglichkeit bietet, um rechtswidrige Inhalte zu melden.
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Obendrein häufen sich die Sicherheitslücken. So wurde erst vor wenigen Wochen durch ein Spiele-Update Malware auf den Rechnern einiger Spieler installiert, mit der Krypto-Wallets abgegriffen werden sollten. Etwas Ähnliches geschah jetzt auch mit der Wallpaper-Engine.