// LINUX-MAGAZIN — LINUX & OPEN SOURCE
Django wechselt zu jährlichen Releases
Die Entwickler des Python-Frameworks Django ändern das Veröffentlichungsintervall: Anstatt alle acht Monate gibt es zukünftig nur einmal im Jahr ein größeres Feature Update. Im Gegenzug fallen die kurzlebigen Zwischen-Releases weg.
Bis zur Umstellung dauert es allerdings noch ein wenig: Erst ab Januar 2028 erscheint nur noch einmal im Jahr eine neue Django-Version mit frischen Funktionen. Mit ihr ändert das Django-Team gleichzeitig die Versionsnummer, die zukünftig aus dem Erscheinungsjahr besteht. Den Anfang macht folglich Django 2028, auf das dann im Jahr darauf Django 2029 folgt. Jedes dieser Feature Releases unterstützen die Entwickler standardmäßig drei Jahre – so lange, wie derzeit nur die ausgewählten LTS-Releases.
Mit der Umstellung will das Django-Team ein paar Unzulänglichkeiten eliminieren: Der bisherige Veröffentlichungsrhythmus von acht Monaten vertrugt sich nicht besonders gut mit dem von Python, das grundsätzlich immer im Oktober in einer neuen Fassung erscheint. Für die bisherigen Django-LTS-Versionen mussten die Entwickler eine größere Kompatibilitätsmatrix pflegen. Das ist ab 2028 Geschichte: Jede größere Django-Version unterstützt dann immer die letzten drei Python-Versionen. Hinzu kommt dann noch das Python-Release aus dem Erscheinungsjahr der jeweiligen Django-Version.
Die Wartung für Administratoren vereinfacht sich ebenfalls: Jedes Release erhält immer drei Jahre Support. Innerhalb dieser drei Jahre können Anwender auf die nächste Version umsteigen, wann immer es zu ihrem Einsatzzweck passt. Während im ersten Jahr noch Mainstream Bugfixes einfließen, gibt es die darauffolgenden zwei Jahre nur noch Sicherheitsflicken und Patches, die einen eventuell auftretenden Datenverlust verhindern. Konsequenterweise streichen die Entwickler den Zusatz LTS.
Bevor sich die Release-Zyklen 2028 ändern, kommen vorab noch wie geplant im August Django 6.1 und dann im April 2027 Django 6.2 LTS. Letzteres erhält Support bis zum April 2030.
SoftMaker hat Office Professional 2026 als klassische Kaufversion veröffentlicht. Vier Wochen nach dem Start der Abo-Variante steht das Officepaket nun auch für Nutzer zur Verfügung, die eine zeitlich unbegrenzte Lizenz erwerben möchten. Die Programme laufen unter Windows, MacOS und Linux.
Mark Zuckerberg hat einen offenen Brief unter dem Titel "The future is for everyone" veröffentlicht, in dem er die angeblich nahende Superintelligenz als Segen für die Menschheit preist und gleichzeitig weniger KI-Regulierung fordert.
Signal erweitert die Unterstützung für mehrere Geräte. Mit den aktuellen Versionen können Nutzer neben PCs und iPads nun auch Android-Tablets, zusätzliche Android-Smartphones und weitere iPhones mit einem bestehenden Signal-Konto verknüpfen.
Mozilla hat die Version 2.4 seines Website-Baukastens Solo veröffentlicht. Das Update ergänzt neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Webseiten und erweitert die Unterstützung für weitere Sprachen.
Ein neues Open-Weight-LLM des Startups Liquid AI, 2023 gegründet von ehemalihgen MIT-Forschern, hat mit LFM2.5-2.6B ein neues LLM veröffentlicht, dass ohne GPUs auskommt, lokal auf Laptops und Edge-Geräten bis hinunter zum Raspberry PI läuft und sich besonders für die Workloads agentischer KI...