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Entlassungen beim Witcher Spin-off: Projekt Sirius verliert Mitarbeiter
Stellenabbau bei Project Sirius bestätigt: CDPR passt das Team des Witcher-Spin-offs an und bietet internen Mitarbeitern neue Rollen an.
UPDATE: CD Projekt Red hat die Entlassungen gegenüber Eurogamer bestätigt.
„Wir haben die Größe des Sirius-Teams an die aktuellen Anforderungen des Projekts angepasst“, erklärte das Unternehmen. „Das hat zur Folge, dass vier Personen in Boston und fünf in Warschau uns verlassen. Neun weitere Mitarbeiter haben wir zu internen Bewerbungsprozessen eingeladen, um mögliche Positionen in anderen Projekten von CD Projekt Red zu besetzen.“
ORIGINALMELDUNG, 12. AUGUST: Berichten zufolge hat CD Projekt Red neun Personen entlassen. Diese arbeiteten an dem geheimnisvollen Multiplayer-Witcher-Ableger Project Sirius. Neun weitere Mitarbeiter sollen intern in andere Teams versetzt werden.
Kotaku machte die Neuigkeit heute Nachmittag öffentlich. Die Website beruft sich dabei auf eine anonyme Quelle. Dieser zufolge sei eine „umfassende Neuausrichtung der Entwicklungsstrategie“ der Grund für den Stellenabbau. CD Projekt Red gab im Mai in einem Finanzbericht an, dass 83 Leute an Sirius arbeiteten. Stimmen die Berichte über die Entlassungen, steht also weiterhin ein ordentliches Team hinter dem Projekt.
Project Sirius ist ein Spiel, das wir bisher nie wirklich zu Gesicht bekommen haben. Sirius wurde bereits 2022 zusammen mit einem ganzen Schwung anderer Projekte angekündigt. Fast alle davon tragen mittlerweile richtige Namen und keine Codenamen mehr. Die Macher beschrieben Sirius damals als Witcher-Spin-off. Es soll sowohl Single- als auch Multiplayer-Elemente bieten. Die Entwicklung übernahm das damals noch externe Studio Molasses Flood.
Allerdings startete CDPR die Entwicklung von Sirius im darauffolgenden Jahr komplett neu. Das Studio hatte zuvor „den Umfang und das kommerzielle Potenzial des ursprünglichen Konzepts“ neu bewertet. Im Jahr 2025 kaufte CDPR dann Molasses Flood auf, um das Spiel intern weiterzuentwickeln.
Anfang dieses Jahres schien Sirius dann endlich Fahrt aufzunehmen. CDPR heuerte einen Autor von Destiny 2 und Guild Wars 2 für das Spiel an. Etwa zur selben Zeit machten Berichte die Runde, dass sich ein zweites Witcher-Multiplayer-Projekt in Entwicklung befindet. Dabei soll es sich um ein Free-to-Play-Spiel für Mobile-Geräte handeln.
Der Großteil der Belegschaft von CD Projekt Red schraubt derzeit an The Witcher 4. Vorher erwartet uns jedoch irgendwann im nächsten Jahr eine The Witcher 3-Erweiterung namens Songs of the Past. Diese entsteht in Zusammenarbeit mit Fool's Theory, einem Studio aus ehemaligen CDPR-Entwicklern. Ein Sequel zu Cyberpunk befindet sich ebenfalls in der Mache.