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Ich bin jetzt KI-Musiker (und hasse es) | c't 3003
KI-Musik flutet die großen Streaming-Plattformen: c't 3003 zeigt, wie einfach man KI-Künstler wird und warum Plattformen kaum gegensteuern.
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Mit Plattformen wie Suno und Udio lässt sich in wenigen Minuten komplett ausproduzierte Musik erstellen. Kein Wunder also, dass Musik-Streaming-Dienste aktuell mit KI-generierten Songs überflutet werden. Die Platzhirsche Apple Music, YouTube Music und Spotify machen bisher viel zu wenig, um diese ausreichend für Zuhörer zu markieren. Jetzt hat Spotify angekündigt, beim Thema KI-Inhalte nachlegen zu wollen. Ein Schritt in die richtige Richtung. c’t 3003 gibt einen Überblick, zeigt, warum Tidal und Deezer es jetzt schon besser machen und wie einfach es ist, KI-Künstler zu werden.
(Hinweis: Dieses Transkript ist für Menschen gedacht, die das Video oben nicht schauen können oder wollen. Der Text gibt nicht alle Informationen der Bildspur wieder.)
über die Hälfte aller auf Deezer hochgeladenen Songs ist inzwischen KI-generiert. Ja, wirklich, das sagt Deezer selbst. Und auf Spotify und Co. dürfte das alles nicht viel besser sein. Aber hä? Darf das eigentlich sein? Ist das wirklich so gewollt? Das hab ich mich auch gefragt und hab deshalb mal versucht, meine komplett KI-generierte Schrottmusik hochoffiziell zu veröffentlichen. Also auf Spotify, Apple Music und so weiter. Ob das geklappt hat, wie schwierig das war und was das gekostet hat, kommt in diesem Video. Bleibt dran.
Liebe Hackerinnen, liebe Internet-Surfer, herzlich willkommen hier bei...
Wir müssen über KI-Musik reden. Denn die ist mittlerweile wirklich erschreckend gut. Also nicht gut im Sinne von künstlerisch wertvoll, sondern im Sinne von fällt null auf. Hier, hört euch das mal an. Das habe ich innerhalb von einer Minute mit dem KI-Modell von Suno generiert. Das würde mir definitiv nicht direkt als KI-generiert auffallen, wenn ich das in irgendeiner Playlist hören würde. Suno scheint aktuell die beliebteste Plattform zum Generieren von KI-Musik zu sein. Es existieren aber noch weitere wie Udio, Stable Audio und MusicFX. Oder auch komplett lokal auf eurem Rechner mit ACE-Step 1.5. Naja, okay. Also ganz allgemein kann man damit halt irgendwelche lustigen Meme-Songs erstellen und die zum Beispiel bei TikTok hochladen. Vielleicht habt ihr ja auch diesen Trend mitbekommen, wo Leute die Chats ihrer Ex-Partner in Songs umgewandelt haben. Hört mal. Ja, das fand ich auch schon lustig. Noch problematischer wird es, wenn KI-Musik im großen Stil produziert, hochgeladen und als echt verkauft wird. Alles mit dem Ziel, dick Cash auf Streaming-Plattformen zu machen. Und ja, wie man hier sieht, ist aktuell alles voll mit Videos, wie man angeblich kinderleicht Geld mit KI-Musik verdienen kann. „Verdiene 300 Dollar am Tag mit AI-Musik auf Spotify“. „Diese AI-Methode hat mir 3214 Dollar auf Spotify eingebracht. Volles System.“ Teilweise verkaufen Leute hier sogar Bücher mit ihren Prompts für Suno. Also, ja, uff.
Und wie ich im Intro schon meinte, sind laut Angaben von Deezer aktuell über 50 % der Songs, die hochgeladen werden, KI-generiert. Das sind grob 90.000 generierte Song-Uploads pro Tag. Vor einem Jahr waren das noch so 20.000 am Tag. Das heißt, das Problem wird größer.Natürlich ist da auch viel Müll dabei, den keiner hört, aber auch sehr erfolgreiche Künstler. Hier einmal Breaking Rust. Dieser coole Cowboy hat über 900.000 monatliche Listener. Dabei schreit das Profilbild geradezu nach KI. Genau wie die ganzen Albumcover. Ähnlich hier bei Enli. Äh, Enley? Enllly? Naja, alles komplett KI-generiert und über eine halbe Million monatliche Listener. Oder The Velvet Sundown. Die waren zwischenzeitlich so big, dass schon verschied