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The Blood of Dawnwalker: Pariersystem soll von Guitar Hero inspiriert sein
Das neue RPG The Blood of Dawnwalker von Rebel Wolves bietet ein optionales Pariersystem, das laut Director Tomaszkiewicz von Guitar Hero inspiriert wurde.
The Blood of Dawnwalker reiht sich nicht nur in meinen eh schon völlig überfüllten Terminkalender im September ein, sondern ist auch eines der Spiele, auf das ich am gespanntesten dieses Jahr bin. Immerhin war Director Konrad Tomaszkiewicz auch für The Witcher 3 verantwortlich und einige Kollegen sind ihm zum neu gegründeten Studio Rebel Wolves gefolgt. In einem Interview sprach Tomaszkiewicz nun über die Inspirationen hinter dem Kampf- und Pariersystem.
Dass das Spiel nicht nur von The Witcher 3 inspiriert wurde, ist schon länger bekannt. Auch Interview mit einem Vampir von Anne Rice hat wesentlich zur Idee von The Blood of Dawnwalker beigetragen. Doch es gibt auch Inspirationen, die eher überraschend kommen. Guitar Hero zum Beispiel hatte ich nicht auf meiner Liste. Doch genau dieses Spiel hatte ausgerechnet auf das Pariersystem Einfluss.
“[Das Pariersystem ist ein bisschen wie bei Guitar Hero], wo man anfangs noch nicht die richtige Taste trifft und später dann diese richtig schwierigen Songs spielt”, erklärt Director Tomaszkiewicz in einem Interview mit Edge Magazine (via Gamesradar). “Wenn man sich erst einmal an den richtungsabhängigen Kampf gewöhnt hat, ist das so cool, dass wir davon ausgehen, dass die meisten Leute auf diese Weise spielen werden.”
Dabei handelt es sich um einen optionalen Kampfmodus, der in den Einstellungen an- und ausgestellt werden kann. Mit dieser Funktion werden euch während des Kampfes Tastenabfolgen auf dem Bildschirm gezeigt, die ihr mit dem Joystick treffen müsst. Trefft ihr sie in der richtigen Reihenfolge und Rhythmus, blockt ihr den gegnerischen Angriff. Macht ihr das Ganze sogar perfekt, pariert ihr.
Es klingt nach einer spannenden Idee, doch auch so, als wäre es nicht schlecht, das als optionale Möglichkeit einzubauen und nicht als Standard. Zugegeben, richtungsabhängige Kampfsysteme sind keine grundlegend neue Idee. Neben For Honor hat auch Kingdom Come: Deliverance ein ähnliches Kampfsystem gehabt. Der Unterschied scheint zu sein, dass das Spiel die nötigen Inputs direkt anzeigt.
Um sich an das Kampfsystem zu gewöhnen, ist das sicherlich eine gute Idee. Wenn ihr es aber gemeistert habt und die Anzeigen auf dem Bildschirm nur noch stören, könnt ihr sie im Menü auch ganz einfach ausstellen.