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Russland greift Kiew erneut mit ballistischen Raketen an
Kiews Bürgermeister Klitschko erklärte, Kiew werde mit ballistischen Raketen angegriffen. Er forderte die Bevölkerung auf, Schutzräume aufzusuchen. Auch andere Landesteile soll Russland in der Nacht erneut attackiert haben.
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Es gebe Explosionen in der Stadt, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko in der Nacht auf der Plattform Telegram.
Er forderte die Einwohner der Millionenstadt auf, in ihren Schutzräumen zu bleiben. In zwei Stadtbezirken gebe es Brände, die Feuerwehr sei vor Ort. Nach Angaben der Militärverwaltung wurde in Kiew mindestens eine Person verletzt.
Die ukrainische Luftwaffe berichtete auf Telegram zudem von Angriffen mit Raketen, Gleitbomben und Drohnen auf andere Landesteile, unter anderem auf die Industriestädte Krementschuk und Krywyj Rih.
Immer mehr Zivilistinnen und Zivilisten in der Ukraine sterben durch ballistische Raketen aus Russland.
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Weil es den ukrainischen Streitkräften an Munition zur Raketenabwehr mangelt, hat Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen auf Kiew und andere Städte zuletzt verstärkt.
Als effektivste Abwehr gegen ballistische Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit besonders schwierig abzufangen sind, gelten die von den USA produzierten "Patriot"-Systeme. Die ukrainische Armee hat mehrere davon, aber nicht genügend Abfangraketen, um sie effektiv einzusetzen.
Der Krieg werde "für alle Russen zu Hause" immer spürbarer werden.
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Der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin schrieb in der Nacht bei Telegram, die Luftabwehr der Hauptstadtregion habe Dutzende Drohnen abgewehrt. Einsatzkräfte seien an den Absturzstellen der Trümmer im Einsatz. Es gebe drei Verletzte. Der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge wurden insgesamt mehr als 130 Drohnen abgewehrt.
Der ukrainischen Nachrichtenseite Kyiv Independent zufolge trafen die Angriffe in der Region Moskau unter anderem Industrieeinrichtungen sowie ein Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries. Die Ukraine hatte dessen Einrichtungen zuletzt auch in anderen russischen Landesteilen angegriffen.