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Wireshark 4.6.8 behebt zahlreiche Sicherheitslücken
Wireshark 4.6.8 ist erschienen. Die neue Version des Netzwerkprotokoll-Analysators schließt 28 Sicherheitslücken und korrigiert zahlreiche weitere Fehler. Ein großer Teil der behobenen Probleme konnte die Software zum Absturz bringen.
Die Sicherheitslücken betreffen unter anderem die Verarbeitung verschiedener Netzwerkprotokolle und Dateiformate. Fehlerhafte Eingaben konnten beispielsweise in den Protokoll-Dissektoren für RDP, SSH, Kerberos, H.245, CMS, Bluetooth und X.509 sowie in Parsern für PCAPNG-, ERF-, BLF- und weitere Trace-Dateien Abstürze auslösen. Auch sharkd, die UMTS-FP-Analyse und die interne Wiederzusammensetzung von Datenpaketen waren betroffen.
Mehrere Fehler führten zu Problemen beim Zugriff auf Speicherbereiche. Dazu gehören unter anderem Pufferüberläufe, Lesezugriffe außerhalb vorgesehener Speicherbereiche und Nullzeigerzugriffe.
Neben den Sicherheitsproblemen korrigiert Wireshark Fehler bei der Analyse von 5G-NAS- und 5GSM-NAS-Nachrichten. Darüber hinaus behebt die Version Probleme bei der Windows-Oberfläche, der TCP-Analyse und verschiedenen Datei- und Trace-Formaten. Unter Windows konnte die Anzeige der Eigenschaften einer Mitschnittdatei in früheren Versionen sehr langsam reagieren oder Wireshark zum Hängen bringen.
Die Release Notes führen für die Sicherheitsprobleme die Kennungen wnpa-sec-2026-64 bis wnpa-sec-2026-91 auf.
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