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House of the Dragon - Fertig mit Game of Thrones: Die Aussage des Serien-Chefs stößt bei vielen Fans auf Erleichterung
Viele der Buchleser von George R.R. Martins Feuer und Blut sind alles andere als zufrieden mit House of the Dragon. Bildquelle: HBO
Für House of the Dragon ist das Ende bereits in Sicht: Nach Season 3 wird es nur noch eine vierte und letzte Staffel geben – dann ist mit dem Drachentanz Schluss. Für irgendwann 2028 ist geplant, dass der Familienstreit um den Eisernen Thron aufgelöst wird.
Und wie geht es dann für Ryan Condal weiter? Der Serien-Chef von House of the Dragon verrät in einem Interview mit Collider, dass er dann mit Westeros fertig sei. Aktuell plant er nicht, für ein weiteres Projekt im Universum von Game of Thrones zurückzukehren. Und ausgerechnet diese Schlagzeile sorgt für viel Zuspruch in der Community.
So ist in gleich mehreren unterschiedlichen Reddit-Foren die Erleichterung nicht zu übersehen, dass Ryan Condal nach dem Ende von House of the Dragon dem Fantasy-Franchise fernbleibt. Hier ein paar ausschlaggebende Kommentare:
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House of the Dragon: Im offiziellen Trailer zu Staffel 3 wird das ganze brutale Ausmaß des Targaryen-Bürgerkriegs deutlich
Aber Moment mal, wie passt das mit den durchaus positiven Wertungen seitens Kritikern und Zuschauern bei Rotten Tomatoes, IMDb und Co. zusammen? Tatsächlich ist die Angelegenheit etwas komplexer.
So ist Reddit natürlich eine Bubble, die nicht stellvertretend für jeden Fan von Game of Thrones steht. Hier tummeln sich allerdings nicht wenige Liebhaber von George R.R. Martins Fantasy-Universum herum, die mit der Adaption des fiktiven Historienromans Feuer und Blut das ein oder andere Problem haben.
Denn House of the Dragon erlaubt sich (wie fairerweise Game of Thrones auch schon) so einige kreative Freiheiten, was die Buchvorlage anbelangt. Allerdings fallen diese Änderungen teils so gravierend und weitreichend aus, dass vielen Lesern mittlerweile längst die Geduld ausgegangen ist. Erschwerend kommt hinzu, dass damit die Geschichte zuweilen arg verwässert oder simplifiziert wurde.
Und tatsächlich erging es George R.R. Martin selbst ganz ähnlich: Ende 2024 holte der Autor in einem berüchtigten (und längst gelöschten) Blogpost unter dem Leitmotiv eines vernichtenden Schmetterlingeffekts zur Offensive gegen House of the Dragon und speziell gegen Ryan Condal aus.
Was die Serie erzählt, sei nicht länger seine Geschichte und seine Beziehung zu Condal irreparabel beschädigt. In Anbetracht dieser brutalen Ehrlichkeit sahen sich viele Kritiker bei all den Problemen von House of the Dragon bestätigt.