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ZeroSpace: Das Early-Access-RTS fliegt zu Unrecht unter eurem Radar – aber wo ist die Speicherfunktion?
Das Sci-Fi-Strategiespiel verbindet klassischen Basisbau mit RPG-Elementen à la Mass Effect. Wir haben den vielversprechenden Mix bereits angespielt.
Die Macher von ZeroSpace bezeichnen ihren Titel als Sci-Fi-Hybrid-Strategiespiel, aber was genau kann man sich darunter vorstellen? Nun, einerseits habt ihr es hier mit einem klassischen Echtzeitstrategiespiel zu tun - Ressourcen sammeln, Basisbau, Armee aufstellen und den Gegner in die Knie zwingen. Andererseits gibt es RPG-Aspekte und Entscheidungen, die an Titel wie Mass Effect erinnern und euch Beziehungen zu eurer Crew und euren Helden aufbauen lassen.
ZeroSpace ist ein filmisches Echtzeitstrategiespiel (RTS) von Starlance Studios. Es kombiniert klassische Fraktionskämpfe und Basisbau mit weitreichenden Rollenspiel-Entscheidungen. Der Titel befindet sich derzeit im Early Access für den PC.
Ein zentrales Element von ZeroSpace ist seine Kampagne, die euch bereits im Early Access mit elf von 15 geplanten Hauptstory-Missionen vor den Bildschirm locken will. Hinzu kommen auch noch zehn Helden-Loyalitätsaufträge und 15 Nebenstory-Arcs, da steckt also einiges an Substanz dahinter. Insgesamt gibt es zudem vier Hauptfraktionen, aus denen ihr wählen könnt - etwa Menschen, Pflanzen-artige Wesen und organische Roboter - sowie sieben Söldnerfraktionen mit spezialisierten Kampfgruppen.
Je nach Einsatz in der Kampagne habt ihr - ähnlich wie in klassischen Strategiespielen wie C&C oder StarCraft - nicht immer etwas mit Basisbau zu tun, sondern seit mit eher wenigen Einheiten unterwegs. Den Aufbau eines Stützpunktes gibt es aber auch und der Kreislauf funktioniert dabei, wie man es von RTS-Titeln kennt: Ressourcen sammeln und dann Gebäude und Truppen bauen. Von Infanterie über Fahrzeuge bis hin zu Lufteinheiten ist hier alles dabei, was ihr erwartet. Hinzu kommen noch Heldeneinheiten, die stärker sind, aber natürlich auch nicht eine gegnerische Armee im Alleingang stoppen können.
Nach ein paar Stunden mit ZeroSpace kann ich sagen, dass das RTS-typische Gameplay wie erwartet funktioniert. Es macht Spaß und wer seine Freude an diesem Genre hat, kommt hier ganz auf seine Kosten. Irritierend fand ich nur die Tatsache, dass innerhalb der Kampagnenmissionen zumindest bislang kein Speichern möglich ist. Wer eine anfängt, muss sie also beenden oder später wieder von vorne beginnen.
Die Gespräche zwischen den Missionen sind eine nette Ergänzung, wenngleich ich nach der bisherigen Spielzeit noch nicht genau sagen kann, wie sich etwaige Entscheidungen langfristig auswirken. Ob das Ganze wirklich Tragweite hat oder doch mehr wie ein angehängtes Gimmick wirkt, bleibt also noch abzuwarten.
Technisch sieht ZeroSpace wiederum schick aus, wenngleich man dem Early-Access-Titel seinen ungeschliffenen Status hier und da definitiv noch anmerkt. Es läuft noch nicht alles reibungslos, hinterlässt aber dennoch einen bislang sehr soliden Eindruck und die Fraktionen bieten optisch deutliche Unterschiede. Seit Juli ist das RTS im Early Access verfügbar und dieser soll wahrscheinlich etwa ein Jahr dauern, insofern bleibt für die Entwickler noch einiges an Zeit für den Feinschliff.
Abseits der Kampagne könnt ihr übrigens Skirmish-Matches gegen die KI absolvieren, ein weiterer großer Aspekt für Multiplayer-Fans ist die MMO-Galaxiekarte. Hier habt ihr unterschiedliche Spielmöglichkeiten (Koop, Singleplayer, PvE, 2vKI, 2v2, Szenarien und 1v1), die allesamt zur galaktischen Kriegsführung beitragen. Es gilt, euer eigenes Territorium zu verteidigen und gleichzeitig benachbarte Welten zu übernehmen. Das könnte sich langfristig als unterhaltsame Beschäftigung erweisen, doch auch hier ist es noch zu früh, um das wirklich endgültig einzuschätzen.
Alles in allem hatte ich beim Anspielen eine gute Zeit mit ZeroSpace. Wie bei so vielen Early-Access-Spielen ist alles noch etwas unfertig und rau, was sich aber mit der Zeit bessern dürfte. Insofern bin ich durchaus gespannt darauf, wie sich der Titel zum Ende der Early-Access-