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8BitDo Retro R8 Mouse Xbox Edition im Test: Transparenter Nager im stylischen Duke-Look
Für rund 70 Euro liefert der Hardware-Hersteller eine hervorragend verarbeitete Gaming-Maus im klassischen Konsolen-Design. Die kompakte Form spaltet jedoch.
Die Xbox Edition von 8BitDo umfasst nicht nur einen Controller, sondern unter anderem auch noch eine Maus. Dabei handelt es sich um die bereits bekannte Retro R8 Mouse des Herstellers, die für die Xbox-Variante in einem transparenten Grün umgestaltet wurde. Für rund 70 Euro ein schöner Hingucker, aber taugt das gute Stück auch in der Praxis?
Box & Zubehör: Neben der Maus selbst findet ihr in der Verpackung eine Ladestation, ein USB-Dongle für die 2,4-GHz-Verbindung, ein USB-Kabel und eine kleine Bedienungsanleitung.
Design und Verarbeitung: Mit einer Größe von 115 x 58 x 39,4 mm und einem Gewicht von 77 Gramm fällt die Maus relativ kompakt und leicht aus. Sie verfügt über die beiden Haupttasten, ein Scrollrad, den Button dahinter (z.B. für die dpi-Anpassung) sowie jeweils zwei Seitentasten an den Flanken. Das Design ist dabei symmetrisch gehalten, ihr könnt sie also sowohl als Rechts- als auch als Linkshänder nutzen. Aufgrund der kompakten Größe könnte sie aber womöglich etwas zu klein sein, wenn ihr große Hände habt.
Optisch ist das gute Stück mit seinem überwiegend transparent grünen Look ein echter Hingucker, zumal die Farben der Seitentasten auf den Duke-Controller der ersten Xbox abgestimmt sind. Sowohl in der Ladestation als auch in der Maus selbst könnt ihr das USB-Dongle unterbringen, wobei es im Dock ziemlich fest drin sitzt und ihr unter Umständen ein bisschen Mühe habt, es herauszubekommen. Dafür ist der Magnet der Basisstation, der die Maus hält, etwas zu schwach, daher solltet ihr aufpassen, wenn ihr sie bewegt, während die Maus darauf steht.
Der sogenannte "Duke" war der originale Controller der allerersten Xbox aus dem Jahr 2001. Er war berühmt-berüchtigt für seine enorme Größe und das markante grüne Xbox-Logo. Die Farbgebung der neuen 8BitDo-Maus ist eine direkte optische Hommage an dieses Stück Videospielgeschichte.
Ein Pluspunkt gegenüber dem anfangs erwähnten Controller ist, dass die Ladestation bei der Maus ebenfalls in transparentem Grün gestaltet ist. Zumindest rundherum, die Oberseite ist schwarz gehalten, was aber wenig stört, wenn die Maus darauf steht. Auch das USB-Dongle ist farblich abgestimmt, gleiches gilt für das USB-Kabel. Warum das beim Controller nicht möglich war … ich weiß es nicht.
Im Inneren arbeitet der PAW-3395-Sensor, die Buttons sind programmierbar und die dpi in sechs Stufen anpassbar. Die Polling-Rate liegt je nach Verbindungsmethode zwischen 125 und 8.000 Hz (Kabel), 125 und 4.000 Hz (2,4 GHz) oder fest bei 125 Hz (Bluetooth). An der Xbox könnt ihr den kleinen Nager ebenfalls verwenden, jedoch nur per Kabel.
Performance, Tasten und Tippgefühl: Wie angesprochen, hängt es angesichts des kompakten Formfaktors von der Statur eurer Hände ab, wie gut ihr damit zurechtkommt. Ich habe keine riesigen Hände und hatte beim Testen keine Probleme damit, egal ob bei der alltäglichen Arbeit, beim Surfen oder beim Gaming. Benutzt habe ich sie dabei mit dem 2,4-GHz-Transmitter und (beim Aufladen) via Kabel. In beiden Fällen wurden Eingaben blitzschnell und zuverlässig übertragen.
Die Tasten haben meines Erachtens einen guten Druckpunkt, der nicht zu weich und nicht zu fest ist. Akustisch klingt das Gerät nach einer ganz gewöhnlichen Maus, weder ist sie besonders laut noch hat sie eine spezielle Dämpfung, um die Lautstärke zu mindern. Im Großen und Ganzen erzeugt sie ein angenehmes Gefühl in der Hand und flutscht dabei ohne Schwierigkeiten über verschiedene Untergründe.